Eine Ursache aus Gummi

Wasser aus dem Auspuff läuft direkt in die Bilge. Pfiffig sind sie ja, die Franzosen. Wasser, das durch die Stopfbuchse kommt und Wasser das vom Wassersammler kommt läuft durch ein Rohr in der Motorbilge direkt in die Tiefbilge. Öl sollte in der Motorbilge stehen bleiben.

Trotzdem, das Wasser läuft irgendwie auch in die Motorbilge. 20 Liter Süßwasser habe ich mit Ösfass und Schwamm hier raus geholt. Rund 180 Liter waren in der Tiefbilge. Das habe ich nicht gekostet… viel zu dreckig. Der Verdächtige ist einer der Frischwassertanks, respektive ein Schlauch mit dem die alle verbunden sind. Die Seeventile sind trocken, einzig der Loggendurchbruch könnte noch etwas zum Wasser beitragen.

P1000513Allerdings, der Auspuffschlauch, immerhin 6 Meter, wurde irgendwann einmal zum Teil getauscht, Warum? keine Ahnung, vielleicht hat ein Drahtseil der Steuerung hier spuren hinterlassen. Auf jeden fall wurde der Schlauch mit einem glatten P1000512Stück Rohr verbunden. Zig Schellen, Edelstahlbleche die ein Reiben verhindern sollen und drunter ein Gummischlauch, na ja ein poröses Stück Gummi das mal ein Schlauch war. Also raus mit dem Ding. Beim Ausbau bemerke ich wie mürbe das Teil ist, mit der Rohrzange gedrückt, zack ein Loch. Von der Maschine zum Wassersammler tropft es. hier drückt das Wasser am Schlauch durch die Schellen vorbei. Die Rostnasen verraten, das ist schon eine Weile so. Also erst mal raus mit dem Zeug. Ein ziemliches Gewürge bis ich den Schlauch endlich in der Hand habe. Den Topf noch raus und erst mal fertig.

Eine Bö durch die Rechnung

Spaß beiseite, ordentlich Wasser hatten wir aus der Bilge gepumpt. Der Übeltäter ist lokalisiert (zumindest einer). Der Wassersammler und/oder die Schlauchverbindungen sind undicht.

Leider lässt uns der Wind nicht los. Über Kopf im Maschinenraum ist das Geschaukel kaum zu ertragen.

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Glück gehabt

2019-04-22-1War da nicht was beim letzten Eintrag? Steht ja deutlich genug drüber Zwinkerndes Smiley. Zumindest wurde der Rupf schön sauber. Ansonsten ist alles ein wenig durchwachsen. Während der Überführung fing es an zu schneien. Pünktlich zum 2019-04-22-2Anlegen kamen Böen mit 6 Bft, natürlich aus Nordost. Zum Glück hatten wir tatkräftige Hilfe an Bord, so kamen die Heckleinen leicht über und Wanambi in die Box. Toll, dass wir nun eine Heizung an Bord haben, so konnten wir noch ein wenig schwatzen ohne zu frieren.

Der 30igste von Ines lockte uns nach Frankfurt. Trotz irgendwelcher seltsamer Defekte am Auto wagten wir die lange Fahrt. Ist irgendwie gut gegangen. Ansonsten geht nun wirklich alles drunter und drüber. Zumindest scheint nun Ruhe in Ullis Familie einzukehren – schaun wir mal. Wir hoffen sehr uns nun langsam um unsere eigenen Dinge kümmern zu können.

So ein Mist

01-04-2019noch vor einer Woche haben wir die Bilgepumpe angeworfen und 180 Liter Wasser ausgepumpt. Jetzt das, wir wollten das Verlegen in die Heimatmarina vorbereiten. Das ist es was wir sehen, WANAMBNI liegt tief im Wasser.

DSC09888Der Schuldige ist schnell ausgemacht, die Pumpe hat wohl das zeitliche gesegnet und nun liegt der Kiel auf Grund. Das kann ja heiter werden.