Zieleinlauf

P1000627Die elektrischen Kabel der Motorsteuerung wurden aus der Nische verlegt, das Bodenbrett mit einem geraden aufgedoppelt, das Loch für das Entlüftungsgitter gesägt und passend gefeilt, dazwischen gefühlte hundert mal KP1000628ühlschrank raus, Kühlschrank rein.

Die nächste Hürde wird die Befestigung sein. Rechts läuft die Wand zum Maschinenraum schräg nach oben zusammen. Links ist Kühlschrank und P1000630Wand nahezu parallel. Die Ideen sind Klötze, oder Bauschaum in Plastiktüten.

Jetzt ist aber erst mal eine Unterbrechung angesagt. In der Achterkajüte wartet neu entdeckter Kork. Der soll weg solange die Temperaturdifferenzen zwischen außen und der Heißluft nicht gar zu groß sind. Außerdem ist ein Frankfurter Abend mit Äbbelwoi und Handkäs mit Musik angesagt. Da sollte Pantry und Salon nicht mit abmontiertem zugestellt sein.

Vorbereitungen

Nun steht der neue Kühlschrank schon seit einem Jahr in seiner Nische. es wird Zeit hier mal eben den Anschluss zu machen und die Blende davor zu setzen. Da war es wieder, das “mal eben”.

Zuerst mussten die Kabel vom Motor zum Schaltpanel umgelegt werden. also direkt vom Motorraum zum Panel und nicht durch die Kühlschranknische. Schon schlimm genug… Dann ein dickes Kabel vom Kühlschrank zur Schalttafel. Gibt natürlich nur Draht und keine Litze… Dann Kühlschrank zurück in die Nische. Hoppla, was ist das? Die Bodenplatte ist um 2cm schräg – nee, oder?

Da wurde wohl bei der Reparatur der Werft vor 45 Jahren nicht so genau geschaut. Einmal liegt das Brett auf der Auflage und einmal wurde es unter die Auflage geschraubt. Also das Bodenbrett aufdoppeln und die Schräge ausgleichen.

Ein Teil fertig

Das Sägen der Löcher, das einpassen der Lautsprecher waren ein Teil. Jeder, der in eine Schiff P1000625schon mal etwas elektrisches neu installiert hat kennt das folgende Problem. Die Kabel müssen irgendwie unsichtbar (in unserem Fall) von Backbord nach Steuerbord, sollen zum einen nicht zu lang werden und zum anderen eben unsichtbar bleiben. Das klappte recht gut durch einen Kanal über dem Durchgang zur Nasszelle.

Zu Hause wurden die alten Klappen, in denen die alten Lautsprecher waren mit einem Rahmen und dem Fliegengitter versehen. Beide waren mal an Backbord und sind jetzt optisch gleichmäßig an Back- und Steuerbord. Zusätzlich sind die Schapps belüftet, ist sicher auch kein Schaden.

Urlaubszeit heißt

leise Basteln. Nachdem die Löcher für die Lautsprecher gemacht waren musste noch mit der Raspel geglättet werden, alles eingepasst und vor allem verkabelt werden. Zuhause wurden die alten Löcher mit einem Fliegengitter und Rahmen versehen und die Türen getauscht um ein einheitliches Bild zu bekommen.

P1000625Was soll ich sagen, der Klang der Zweiwege Systeme überzeugt. ich hätte nicht geglaubt, dass selbst bei Lautsprechern noch Raum für innovative Technik ist. Das Dröhnen, welches ich befürchtet hatte, ist nicht vorhanden. Sogar im Cockpit hört man nun gut die Mukke. Trotzdem wird nicht die gesamte Marina beschallt. Gut, endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Hoffen wir mal, dass das so weitergeht. Es ist schon eine Krux, im April ist es nass und kalt, im Mai beginnen die ersten Dänen ihren Urlaub, das zieht sich bis Ende September so durch. Mal will ja den Urlaubern nicht die freien Tage verderben und nimmt Rücksicht. im September ist es schon wieder kalt. dann kommt auch schon der Winter mit den kurzen Tagen. Na ja wird schon werden.