Spätsommer

Altweibersommer oder “Indian Summer”. Wir werden vom Wetter verwöhnt, im Rest der Republik macht sich Unmut breit, es regnet oft und es ist kalt. Nicht so bei uns im hohen Norden, jeder Tag begrüßt uns mit blauem Himmel und Sonnenschein.

In der Marina pfeift dazu ein ordentlicher Wind aus östlichen Richtungen, immerhin um die vier bis fünf und seltsamerweise am Abend zunehmend, auch mal mit  sechs Bft. Solange die Sonne zu sehen ist haben wir Temperaturen um die 20°C, nicht mollig warm, aber immerhin.

Wir nutzen die Zeit zum entspannen, sitzen im Cockpit, denken über dies und das nach, wie wir die Achterkajüte wohnlich machen, wie dies und das aussehen könnte, sollte, müsste. Das ist wichtig, aber ziemlich frustrierend weil man einfach nichts sieht. Immerhin, wir haben uns entschlossen den Winterlagerbock zu kaufen, damit sind wir natürlich wieder Gefangene von Terminen, irgendwas ist ja immer…

Der Krantermin blockiert uns zusätzlich ein wenig in unseren Arbeiten, man will ja schließlich nichts an und von Bord schleppen was man noch braucht oder nicht mehr braucht. Dazu kommen die Antifouling Überlegungen, Coppercoat®, VeroMetall®, die immer wieder sehr unterschiedlich beurteilt werden, oder doch bei bewährten Produkten wie VC-Offshore, F18 oder solche AF bleiben. In beiden Fällen müsste das Unterwasserschiff abgezogen werden, das ist eine Schweinearbeit, wie ich noch von UNDIN weiß. Irgendwie kommen wir zu keiner Entscheidung, das blockiert natürlich auch.

Bei der Achterkajüte sind wir immerhin schon mal so weit, dass wir über eine Neugestaltung nachdenken und zumindest eine Idee haben wie das werden könnte. Ein wenig angelehnt an die Achterkammer der Najad 343 oder 360 könnte es sein. Ob wie die zweite Toilette lassen wissen wir noch nicht. Im Bug geht es uns ähnlich. durch den riesigen Ankerkasten ist es dort eng um die Beine, Wir haben allerdings schon viele Bilder gesehen bei denen der Ankerkasten sinnvoll verkleinert wurde.

In der Pantry soll eine neue Arbeitsplatte gemacht werden. Dort sollen dann ein rundes Spülbecken und eine runde Tropfablage hin damit wir ein wenig Arbeitsfläche gewinnen. Der Ofen soll getauscht werden, da hadern wir noch ob zwei oder drei Flammen, außerdem soll ein richtiger Kühlschrank montiert werden, dafür opfern wir ein wenig Lagerfläche, das wird aber sicher sie sinnvollste Variante sein. Die Kühlbox könnte dann Gefrierbox werden…

So hangeln wir uns durch  die Woche…

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