Strom

Weiter geht’s mit dem Abarbeiten der ToDo Liste. Die Steckdose findet ihren Platz im Schwalbennest. Loch aussägen, einpassen, festschrauben, Kabel dran und… fertig.

Steckdose01

So richtig toll ist die Dose nicht, nicht wirklich wasserdicht, nur spritzwassergeschützt ist sie. aber was solls, nun ist die Kabelei in der Achterkajüte Vergangenheit.

Steckdose02

Wenn es mich irgendwann mal juckt, dann wechsel ich das Dingens noch mal aus, erstmal ist es gut so.

Endlich

Ab zum Laden, Schrauben umtauschen, ja, umtauschen, fast 1 Euro pro Schraube sind eine Nummer, oder? Natürlich gibt es keine M8/45 sondern nur M8/50, also die genommen und los zu Wanambi.

Nach den üblichen Brückenschnack zum Schiff – es passt! Die STB Winsch runter, Löcher gebohrt, Späne weggesaugt, Silikon in die alten und die neuen Löcher und fertig. Wann gab es das denn zuletzt, völlig problemlos einfach mal so etwas austauschen.

Winschen04

Winschen05

Jetzt noch schnell die Stripper in die richtige Position bringen und fertig ist die Aktion. Warum hab ich das nicht schon viel früher gemacht? Na ja Baustelle halt, immer erst mal eines, dann das andere…

Winschen06

Ich selbst seh aus wie ein Schwein, lang ist es her als ich noch beruflich mit Dichtmassen zu tun hatte, damals hätte ich das im feinen Anzug ohne verschmierte Hände hingekriegt. Heute mache ich den Eindruck eines mit Schockolade verschmierten Kindes – na ja, geht wieder ab 😉

Zeit den Abend ausklingen zu lassen:

Abend01

Abend02

Abend03

Abend04

… weiter

Heute hatten wir nicht so viel Zeit. Vorderes Salonschott und Toilettenschott (ist das gleiche Schott von verschiedenen Seiten) habe ich geschliffen und noch mal lackiert. Dazu mußte in der Toilette die Henderson Pumpe ab.

Im Salon die Polster weg, die Auflagebretter weg und mal wieder kratzen. Wann wird das zu Ende sein?

Nett, von 18:00 Uhr

Schott Salon

bis 20:00 uhr

Schott Salon 1

langsam kann man sich vorstellen wie das mal aussieht.

Schock

Bei unserer Räumaktion und Kissenwegnehmaktion freuen wir uns noch, das Schiff ist trotz des kalten und feuchten Wetters trocken. Kondenswasser kommt nur dort, wo wir selbst die Feuchte reinbringen.

Dann beginne ich an den Tierods zu wackeln, das sind die Unterzüge, die die Last von den Wanten in den Rumpf einleiten. An steuerbord der für die vordere Unterwant wackelt verdächtig, Mal sehen wo man den nachziehen kann.

Kissen weg, den Anschlagpunkt gesucht und Schock zum Quadrat. Natürlich hab ich das nicht gesehen, bei keiner Besichtigung. Die Bolzensicherung ist irgendwann mal rausgesprungen und der Bolzen nach achtern raus gerutscht, hier hat er sich verklemmt (zum Glück). Die Last vom Rigg, da sieht man erst mal was das Ding aushalten muss, hat die Gabel krumm gezogen so dass der Bolzen gerade noch so verkantet drinnen hing.

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Also das Rod rausnehmen. Zum Glück ging es ohne Probleme und der Spanner saß nicht auch noch fest. Das kann ja bei so alten Schiffen schnell der Fall sein, ein wenig Rost zu schnell gedreht und fertig ist die Reibschweißung.

Tja, was nun, nun ist guter Rat teuer. Heiner meint er könnte das für “kleines Geld” richten lassen. Schauen wir mal.

Bestandsaufnahme Teil 1

Nun haben wir uns langsam an das einsame Liegen, der Verein hat ja noch nicht eingekrant, gewöhnt und laufen etwas sicherer durch das neue, große Boot.

Stück für Stück machen wir Bestandsaufnahmen, erst mal im Salon, alle Schaps auf, alle Kissen weg, alle Abdeckungen weg und schauen was wo noch irgendwie lagert.

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Natürlich wird auch für das fällige Refit auch alles dokumentiert damit wir am Ende wissen was wir eigentlich geleistet haben…