Anprobe

Liebe Hilfe beim Transport. Eigentlich wollte ich die Türen zum Bug, die Abdeckung der Traveller Schiene und die P1000612Schappabdeckung in der Naviecke zum Boot transportiert haben. Leider war der Lack der Türen noch nicht klebfrei, so blieb es bei der Abdeckung für die Traveller Schiene und die Schappabdeckung in der Navikoje.

DP1000613ie Schappabdeckung hat Löcher für die UKW Funke und die Batteriemonitore erhalten. Zusätzlich werden 3 Schalttafeln zu 6 Schaltern mit Sicherungsautomaten eingebaut werden. Doch zuvor muss geprüft P1000614werden wie alles mit der Bordwand, den Püttingverstärkungen und dem Platz hinter den Instrumenten und der Schalttafel harmoniert.

Dazu wird erst mal das, was fertig ist, eingebaut und angeschraubt. Eine ziemliche Plackerei. denn das Abdeckbrett passt natürlich links und rechts auf Knirsch. Sieht doch im ersten Rennen gar nicht schlecht aus, oder? Schön ist, unter der RO Funke ist noch Platz für die alte Simrad Blackbox Funke. Die mag ich eigentlich lieber, weil alles im Hörer ablesbar ist. Schaun wir mal ob ich die Blackbox doch noch einbaue.

Wassersammler getrickst

P1000611Die Anfertigung eines Wassersammlers nach Vorlage gestaltet sich doch schwieriger und langwieriger als gedacht. So versuche ich eine Möglichkeit zu finden den Vetus NLP doch zu verwenden. Siehe da,P1000610 im Sanitärbereich gibt es Gummimuffen die von DN50 nach DN75 adaptieren. Das Problem beide Seiten sind Innendurchmesser, solle also an Anschlüsse aufgesteckt werden. Also noch ein kurzes DN75 HD Rohr und den Auspuffschlauch als weitere Muffe zusammengesteckt.

Der kleine 4,5 Liter Wassersammler passt in den P1000609vorhandenen Platz, haarscharf, aber er passt. Jetzt noch den starren 51er Schlauch auf den Auslass. Das geht besser als ich dachte nachdem ich den Schlauch mit Gewalt einmal gebogen habe. Der Topf selbst ist bei diesem (älteren) Modell mit einem dicken Kabelbinder an einer Seite befestigt. So kann er nicht in Richtung Steuerseil, aber sich axial etwas bewegen.

Zusammengebaut, die Anschlüsse fest gezogen und Probelauf. Alles ist dicht Smiley. Drehzahl hoch, alles bleibt dicht Smiley. Nach wieder einmal gefühlten zwei Monaten scheint diese Baustelle geschlossen. Am nächsten Tag noch ein Start, jepp, es wurde kein Wasser zurück gezogen – alles kann so bleiben.

Letzter heißer Tag

P1000580Natürlich konnte es keiner wissen, aber heute war der letzte heiße Tag. Morgen wird es wie aus Kübeln regnen. Die Klampen, Klemmen und die Winsch für die Rollfock werden angeschraubt. Effekt: Unter Deck wird wieder ein größeres Stück frP1000582ei, das mit den Teilen belegt war.

Jetzt kann das Deck endlich als fertig, rutschfest und begehbar angesehen werden – ein großer Klumpen fällt uns vom Herzen.

Die nächsten Projekte sind die Verkabelung, der Einbau des Kühlschranks und des Wassermachers. Daneben muss nach dem Desaster mit dem Auspuff der Dieseltank geleert und ausgebaut werden. Da möchten wir wahrlich keine durchgerostete Stelle finden. Es bleibt also spannend.

Doch noch fertig…

P1000576Man glaubt es kaum. Jeden Abend Regen. Gestern konnte ich endlich die erste Lage Interdeck an Steuerbord aufbringen. Heute, nachdem es wieder geregnet hatte, am Abend die zweite Schicht. Das Achtere Cockpit hatte ich fast vergessen, hat aber P1000577auch Farbe abbekommen. Rund drei 2/3tel Dosen hab ich verbraucht – vielleicht manchmal ein wenig zu dünn, aber das ist kein Beinbruch, das Interdeck lässt sich prima unsichtbar ausbessern.

Nun sieht Wanambi zumindest von außen wieder wie ein ordentliches Schiff aus – Unter Deck ist upside down angesagt. Der Wassersammler blockiert hier alles.

P1000572Jerry schließt Freundschaften – das gab es noch nie. Zumindest duldet er einen Jungkater (von einer Dreierbande) in seiner Nähe. Streit gibt es trotzdem aber (noch) akzeptieren sich die Beiden.

Pfingsten, klasse, Regen und Sturm

P1000564Der Verein ist auf Geschwaderfahrt, die Vindö Freunde treffen sich in Ærøskøbing. Ich dachte ich bekomme das Deck fertig. Doch nein, der Wettergott meinte es könne ja regnen und stürmen. Der Wind P1000561ist nicht das eigentliche Problem. Im Regen ist halt schlecht mit Farbe auftragen…

So ist es nun Pfingstsonntag. Backbord wird noch mal gereinigt, und nun von Achtern bis Bug mit eP1000563iner Schicht Farbe versehen. Trotz aller Widrigkeiten, es macht Spaß endlich wieder mal was sichtbares zu machen. Das Gewurstel an Kabeln, Schläuchen, Töpfen ist nötig aber doch eher frustrierend. Hoffen wir mal, dass der Wassersammler bald erledigt ist und ein paar Löcher wieder verschlossen werden können.

Ein wenig Glück und die zweite Schicht ist morgen Abend drauf. Dann noch nach Steuerbord und das Deck sollte erledigt sein – schaun wir mal.

Kalt, Regen, Wind – mal wieder

Eigentlich, ja eigentlich hätte es heute trocken sein sollen, kühl aber trocken. Schon in der Nacht zogen leichte Gewitter durch und heute Mittag wiederholte sich das Ganze. Irgendwann kam die Sonne durch und damit die Hoffnung.

P1000554Am Abend dann also zu Wanambi. Die übrig gebliebenen Pfützen abgetrocknet alles Vorbereitet und zur zweiten, finalen Schicht angesetzt. Beginnt es doch zu regnen, einige wenige tropfen nur. Ich bin am verzweifeln. Das kann doch nicht wahr sein.

P1000558P1000559

P1000560Zum Glück waren es wirklich nur ein paar Tropfen und die waren durch den starken, etwa 20 bis 25 Knoten Wind schnell wieder trocken. Also weiter mit dem Werk. Es ist immer wieder frustrierend über Farbe noch einmal zu rollen und eigentlich bis auf Kleinigkeiten nichts zu sehen. Trotzdem, am Ende sieht man deutlich eine wesentlich gleichmäßigere Farbe an Deck und im Cockpit. Morgen dann das alte Arbeitsgummiboot umpacken sauber machen und weiter geht es.

Cockpit, StB achtern

P1000551Nachdem der Farbton recht gut harmoniert wird jetzt strukturiert die erste Schicht Interdeck Ton 009 (Sand Beige) aufgetragen. Doch zuvor hat der Gott der Farbe die Reinigung gesetzt. Also den vom Werkzeugfachmarkt LIDL im letzten Jahr P1000549erworbenen (herabgesetzten) 25 Euro Hochdruckreiniger zusammenbauen mit CG-Cleaner die angefeuchteten Flächen abbürsten und danach mit der Dreckfräse absprühen. An Deck P1000550geht das recht gut. in der Cockpitwanne hat sich allerdings so einiges angesammelt. Nun ja die Eskapaden mit der Heizung im Winter haben halt ihre Spuren hinterlassen. Ein ziemliches geackere mit der Spülbürste Zentimeter für Zentimeter zu säubern. Zum Glück ist es recht warm, so trocknet die Fläche nach der Dreckfräse schnell.

Mein ursprüngliches Vorhaben, alles mit dem Pinsel zu bearbeiten, verwerfe ich schnell. eine Schaumstoffrolle arbeitet schneller und gleichmäßiger. Die Farbe ist recht dick eingestellt, so kommt man mit dem Pinsel einfach nicht voran. Lässt sich doch sehen, die erste Schicht.

So wird es mal aussehen

IMG_20190604_205228Es wird Zeit endlich das Deck mit Antislip Farbe zu bearbeiten. Das lange hin und her Kiwigrip, Interdeck hat endlich ein Ende. Es ist nun doch Interdeck geworden. Die Farbe ist einfacher zu verarbeiten, kann an den Kanten mit Pinsel oder Rolle sauber gestrichen werden ohne lange Abklebearbeiten. Der Ton “Sand Beige” passt recht gut zum Creme.

Nebenbei, nein vorher, habe ich die LED Hecklaterne mit ihrer Halterung angebracht. Wie immer eine Aktion die wesentlich länger gedauert hat als ich annahm. nun ist sie fest und leuchtet, wie sie soll.

Feuchte Träume

P1000542Der Schlauch ist nach viel Gewürge nun endlich an seinem Platz. Jetzt noch “schnell” den Wassersammler an seinen Platz, den 75mm Schlauch ablängen, den Stopfen eindrehen. Der Stopfen, was eine Lauferei. Laut Internet gibt es M16 P1000543Schrauben in 25 mm Länge. Hier nicht, hier sind die für Maueranker und der kürzeste ist 16 cm oder 160 mm. Das einzige M16 Gewinde in der “Kürze ist von einer Campinggas Flasche – also erst mal die nehmen.

P1000538Nach fast zwei Stunden und blutig gekratzten Armen sitzt alles an der vorgesehenen Stelle. Testlauf. Die Maschine brummt alles scheint soweit dicht. Auf einmal kommt ein kleines Rinnsal unter dem Wassersammler hervor. Schraube nachdrehen. Noch mal – wieder nass. Ich habe noch einen 3/8 Zoll Messingstopfen, der wird mit Gewalt eingedreht. Jetzt ist der Strahl hart fühlbar. Klasse, also den Wassersammler raus. Nun wird er untersucht – MIST, an den Schweißnähten ist er durch…

Eine neue Odyssee beginnt.