So wird es mal aussehen

IMG_20190604_205228Es wird Zeit endlich das Deck mit Antislip Farbe zu bearbeiten. Das lange hin und her Kiwigrip, Interdeck hat endlich ein Ende. Es ist nun doch Interdeck geworden. Die Farbe ist einfacher zu verarbeiten, kann an den Kanten mit Pinsel oder Rolle sauber gestrichen werden ohne lange Abklebearbeiten. Der Ton “Sand Beige” passt recht gut zum Creme.

Nebenbei, nein vorher, habe ich die LED Hecklaterne mit ihrer Halterung angebracht. Wie immer eine Aktion die wesentlich länger gedauert hat als ich annahm. nun ist sie fest und leuchtet, wie sie soll.

Feuchte Träume

P1000542Der Schlauch ist nach viel Gewürge nun endlich an seinem Platz. Jetzt noch “schnell” den Wassersammler an seinen Platz, den 75mm Schlauch ablängen, den Stopfen eindrehen. Der Stopfen, was eine Lauferei. Laut Internet gibt es M16 P1000543Schrauben in 25 mm Länge. Hier nicht, hier sind die für Maueranker und der kürzeste ist 16 cm oder 160 mm. Das einzige M16 Gewinde in der “Kürze ist von einer Campinggas Flasche – also erst mal die nehmen.

P1000538Nach fast zwei Stunden und blutig gekratzten Armen sitzt alles an der vorgesehenen Stelle. Testlauf. Die Maschine brummt alles scheint soweit dicht. Auf einmal kommt ein kleines Rinnsal unter dem Wassersammler hervor. Schraube nachdrehen. Noch mal – wieder nass. Ich habe noch einen 3/8 Zoll Messingstopfen, der wird mit Gewalt eingedreht. Jetzt ist der Strahl hart fühlbar. Klasse, also den Wassersammler raus. Nun wird er untersucht – MIST, an den Schweißnähten ist er durch…

Eine neue Odyssee beginnt.

Spuren beseitigen

P1000528Eine seltsame Seilführung, eine Rostspur und Rott. So präsentiert sich die achtere Bilge nach dem Aussaugen, auswaschen und bei der Vorbereitung für die Bilgefarbe. Insgesamt sieht es dramatisch aus, ist aber wie so vieles, kein Drama.

P1000529Die Schottwand zur Segellast hat sich der über Jahre stehenden Feuchtigkeit gebeugt. Hier werde ich wohl noch mal ran müssen, aber erst einmal soll die Maschine wieder laufen. Also erst einmal Pinsel schwingen und die GfK Teile mit Bilgefarbe wieder ansehnlich machen.

Anhand der Rostspuren sieht man wo überall Wasser aus dem Auspuffschlauch kam, das gehört dann wohl hoffentlich bald der Vergangenheit an.

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Schön geht anders

P1000522Der Schlauch ist nun angekommen. Vor dem Einbau kommt allerdings die Quälerei. Gestern habe ich alles mit einem CG-Cleaner gereinigt. Der Vorteil, abwaschen, trocknen lassen, lackieren. Lösemittel und Wasser verfliegen, die Tenside sorgen für P1000524gute Bindung der Farbe zum Untergrund. Alles schön und leicht gesagt. mit dem Schwamm an Kabeln, Rohren, Drahtseilen vorbei und alles drei bis fünf mal bis der Schmodder weg ist.

P1000526Heute kommt der Lack dran. Danboline ist ein extrem belastbarer Alkydharzlack der fast wie Gelcoat härtet und wunderbar glatt verläuft. Aber auch das ist verrenken, verbiegen, schlängeln. Irgendwann ist die Farbe drauf. Eigentlich sollte noch P1000527mindestens eine Lage dazu. Das werde ich mir wahrscheinlich schenken. Aber schaun wir mal – ich kenne mich… Wenigstens die Wasserbilge sieht nun halbwegs aus.  Ein Draht der Steuerung muss noch ein wenig mehr Freiraum bekommen.

 

Eine Ursache aus Gummi

Wasser aus dem Auspuff läuft direkt in die Bilge. Pfiffig sind sie ja, die Franzosen. Wasser, das durch die Stopfbuchse kommt und Wasser das vom Wassersammler kommt läuft durch ein Rohr in der Motorbilge direkt in die Tiefbilge. Öl sollte in der Motorbilge stehen bleiben.

Trotzdem, das Wasser läuft irgendwie auch in die Motorbilge. 20 Liter Süßwasser habe ich mit Ösfass und Schwamm hier raus geholt. Rund 180 Liter waren in der Tiefbilge. Das habe ich nicht gekostet… viel zu dreckig. Der Verdächtige ist einer der Frischwassertanks, respektive ein Schlauch mit dem die alle verbunden sind. Die Seeventile sind trocken, einzig der Loggendurchbruch könnte noch etwas zum Wasser beitragen.

P1000513Allerdings, der Auspuffschlauch, immerhin 6 Meter, wurde irgendwann einmal zum Teil getauscht, Warum? keine Ahnung, vielleicht hat ein Drahtseil der Steuerung hier spuren hinterlassen. Auf jeden fall wurde der Schlauch mit einem glatten P1000512Stück Rohr verbunden. Zig Schellen, Edelstahlbleche die ein Reiben verhindern sollen und drunter ein Gummischlauch, na ja ein poröses Stück Gummi das mal ein Schlauch war. Also raus mit dem Ding. Beim Ausbau bemerke ich wie mürbe das Teil ist, mit der Rohrzange gedrückt, zack ein Loch. Von der Maschine zum Wassersammler tropft es. hier drückt das Wasser am Schlauch durch die Schellen vorbei. Die Rostnasen verraten, das ist schon eine Weile so. Also erst mal raus mit dem Zeug. Ein ziemliches Gewürge bis ich den Schlauch endlich in der Hand habe. Den Topf noch raus und erst mal fertig.

Eine Bö durch die Rechnung

Spaß beiseite, ordentlich Wasser hatten wir aus der Bilge gepumpt. Der Übeltäter ist lokalisiert (zumindest einer). Der Wassersammler und/oder die Schlauchverbindungen sind undicht.

Leider lässt uns der Wind nicht los. Über Kopf im Maschinenraum ist das Geschaukel kaum zu ertragen.

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Glück gehabt

2019-04-22-1War da nicht was beim letzten Eintrag? Steht ja deutlich genug drüber Zwinkerndes Smiley. Zumindest wurde der Rupf schön sauber. Ansonsten ist alles ein wenig durchwachsen. Während der Überführung fing es an zu schneien. Pünktlich zum 2019-04-22-2Anlegen kamen Böen mit 6 Bft, natürlich aus Nordost. Zum Glück hatten wir tatkräftige Hilfe an Bord, so kamen die Heckleinen leicht über und Wanambi in die Box. Toll, dass wir nun eine Heizung an Bord haben, so konnten wir noch ein wenig schwatzen ohne zu frieren.

Der 30igste von Ines lockte uns nach Frankfurt. Trotz irgendwelcher seltsamer Defekte am Auto wagten wir die lange Fahrt. Ist irgendwie gut gegangen. Ansonsten geht nun wirklich alles drunter und drüber. Zumindest scheint nun Ruhe in Ullis Familie einzukehren – schaun wir mal. Wir hoffen sehr uns nun langsam um unsere eigenen Dinge kümmern zu können.

So ein Mist

01-04-2019noch vor einer Woche haben wir die Bilgepumpe angeworfen und 180 Liter Wasser ausgepumpt. Jetzt das, wir wollten das Verlegen in die Heimatmarina vorbereiten. Das ist es was wir sehen, WANAMBNI liegt tief im Wasser.

DSC09888Der Schuldige ist schnell ausgemacht, die Pumpe hat wohl das zeitliche gesegnet und nun liegt der Kiel auf Grund. Das kann ja heiter werden.

Hilfe, wir saufen ab.

Heute wurde die Winterplane abgedeckt. Eine Schweinsarbeit die schwere LKW Plane über dem Baum zu falten. Irgendwann haben wir ein ziemlich unsauberes, zerknittertes “Paket” und es ist endlich wieder freie Sicht.

Dann noch ein wenig aufklaren unter Deck. Ulli sucht ihre “Tigertasche”, findet sie nicht. Isolierrohr einpacken, Leergut einpacken. Ich muss diese Woche noch ein/zweimal an Bord um die Schrauben aufzuklaren und startbereit zu sein.

…und dann die Eingebung noch mal kurz die Bilgepumpe laufen zu lassen…

Geschätzte 120 Liter Wasser waren da drinnen. Woher? Keiner weiß es. Die Geberdurchbrüche sind trocken, Das Ablaufventil vom Waschbecken ist trocken. Ich tippe auf die Schlauchverbindungen der Wassertanks die Kunststoffventile haben. Die Leitungen von der Pumpe zu den Zapfstellen kann es nicht sein – hier war Druck drauf und der blieb bestehen. Das Wasser war sehr klar und ohne jeden Ölfilm.

Egal wie, wir werden nicht umhin kommen einen neuen Automatikschalter und eine Ersatzpumpe zu kaufen. Altes Schiff, wenn Du ein Loch aufmachst musst du erst 10 weitere Löcher stopfen um zum Ende zu kommen.