Feuchte Träume

P1000542Der Schlauch ist nach viel Gewürge nun endlich an seinem Platz. Jetzt noch “schnell” den Wassersammler an seinen Platz, den 75mm Schlauch ablängen, den Stopfen eindrehen. Der Stopfen, was eine Lauferei. Laut Internet gibt es M16 P1000543Schrauben in 25 mm Länge. Hier nicht, hier sind die für Maueranker und der kürzeste ist 16 cm oder 160 mm. Das einzige M16 Gewinde in der “Kürze ist von einer Campinggas Flasche – also erst mal die nehmen.

P1000538Nach fast zwei Stunden und blutig gekratzten Armen sitzt alles an der vorgesehenen Stelle. Testlauf. Die Maschine brummt alles scheint soweit dicht. Auf einmal kommt ein kleines Rinnsal unter dem Wassersammler hervor. Schraube nachdrehen. Noch mal – wieder nass. Ich habe noch einen 3/8 Zoll Messingstopfen, der wird mit Gewalt eingedreht. Jetzt ist der Strahl hart fühlbar. Klasse, also den Wassersammler raus. Nun wird er untersucht – MIST, an den Schweißnähten ist er durch…

Eine neue Odyssee beginnt.

Spuren beseitigen

P1000528Eine seltsame Seilführung, eine Rostspur und Rott. So präsentiert sich die achtere Bilge nach dem Aussaugen, auswaschen und bei der Vorbereitung für die Bilgefarbe. Insgesamt sieht es dramatisch aus, ist aber wie so vieles, kein Drama.

P1000529Die Schottwand zur Segellast hat sich der über Jahre stehenden Feuchtigkeit gebeugt. Hier werde ich wohl noch mal ran müssen, aber erst einmal soll die Maschine wieder laufen. Also erst einmal Pinsel schwingen und die GfK Teile mit Bilgefarbe wieder ansehnlich machen.

Anhand der Rostspuren sieht man wo überall Wasser aus dem Auspuffschlauch kam, das gehört dann wohl hoffentlich bald der Vergangenheit an.

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Schön geht anders

P1000522Der Schlauch ist nun angekommen. Vor dem Einbau kommt allerdings die Quälerei. Gestern habe ich alles mit einem CG-Cleaner gereinigt. Der Vorteil, abwaschen, trocknen lassen, lackieren. Lösemittel und Wasser verfliegen, die Tenside sorgen für P1000524gute Bindung der Farbe zum Untergrund. Alles schön und leicht gesagt. mit dem Schwamm an Kabeln, Rohren, Drahtseilen vorbei und alles drei bis fünf mal bis der Schmodder weg ist.

P1000526Heute kommt der Lack dran. Danboline ist ein extrem belastbarer Alkydharzlack der fast wie Gelcoat härtet und wunderbar glatt verläuft. Aber auch das ist verrenken, verbiegen, schlängeln. Irgendwann ist die Farbe drauf. Eigentlich sollte noch P1000527mindestens eine Lage dazu. Das werde ich mir wahrscheinlich schenken. Aber schaun wir mal – ich kenne mich… Wenigstens die Wasserbilge sieht nun halbwegs aus.  Ein Draht der Steuerung muss noch ein wenig mehr Freiraum bekommen.

 

Eine Ursache aus Gummi

Wasser aus dem Auspuff läuft direkt in die Bilge. Pfiffig sind sie ja, die Franzosen. Wasser, das durch die Stopfbuchse kommt und Wasser das vom Wassersammler kommt läuft durch ein Rohr in der Motorbilge direkt in die Tiefbilge. Öl sollte in der Motorbilge stehen bleiben.

Trotzdem, das Wasser läuft irgendwie auch in die Motorbilge. 20 Liter Süßwasser habe ich mit Ösfass und Schwamm hier raus geholt. Rund 180 Liter waren in der Tiefbilge. Das habe ich nicht gekostet… viel zu dreckig. Der Verdächtige ist einer der Frischwassertanks, respektive ein Schlauch mit dem die alle verbunden sind. Die Seeventile sind trocken, einzig der Loggendurchbruch könnte noch etwas zum Wasser beitragen.

P1000513Allerdings, der Auspuffschlauch, immerhin 6 Meter, wurde irgendwann einmal zum Teil getauscht, Warum? keine Ahnung, vielleicht hat ein Drahtseil der Steuerung hier spuren hinterlassen. Auf jeden fall wurde der Schlauch mit einem glatten P1000512Stück Rohr verbunden. Zig Schellen, Edelstahlbleche die ein Reiben verhindern sollen und drunter ein Gummischlauch, na ja ein poröses Stück Gummi das mal ein Schlauch war. Also raus mit dem Ding. Beim Ausbau bemerke ich wie mürbe das Teil ist, mit der Rohrzange gedrückt, zack ein Loch. Von der Maschine zum Wassersammler tropft es. hier drückt das Wasser am Schlauch durch die Schellen vorbei. Die Rostnasen verraten, das ist schon eine Weile so. Also erst mal raus mit dem Zeug. Ein ziemliches Gewürge bis ich den Schlauch endlich in der Hand habe. Den Topf noch raus und erst mal fertig.

Eine Bö durch die Rechnung

Spaß beiseite, ordentlich Wasser hatten wir aus der Bilge gepumpt. Der Übeltäter ist lokalisiert (zumindest einer). Der Wassersammler und/oder die Schlauchverbindungen sind undicht.

Leider lässt uns der Wind nicht los. Über Kopf im Maschinenraum ist das Geschaukel kaum zu ertragen.

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