Countdown

001Gestern war Arbeitsdienst, also keine Arbeiten am Boot sondern im Hafen. Danach schnell los, Faserspachtel, Schrauben, Leerrohre kaufen. Heute auf´s Boot, erst mal Nils helfen Lena gerade hinzustellen, er ist ziemlich gefrustet, trotz unserer Zusatzstütze kommt er nicht an die letzten Stellen. Die Stütze lässt sich nicht abklappen. Nach einigen versuchen mit Wagenheber, geradestellen und allerlei geben wir auf, ärgerlich wegen der paar cm².

002Im Cockpit bereite ich den Einbau des Portlight und den Einbau der Schalttafel vor. Das Abkleben funktioniert nicht wirklich gut. Da werd ich noch ein wenig nacharbeiten dürfen, das Sika vorsichtig wegkratzen.

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006Bei der Schalttafel ist es ähnlich, die Abkleberei ist nicht optimal, das Band bleibt in der engen Fuge und lässt sich nicht herausziehen. Na ja, das muss wahrscheinlich eh noch mal aus- und eingebaut werden. Zuletzt noch die Schotumlenkung festschrauben, das geht nur zu zweit. Dann ist der Tag auch schon wieder vorbei, Ulli ist dabei, da ist es dann langweilig weil nichts mehr für sie zu tun ist.

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Gelb statt Creme

Fangen wir mit den positiven DIngen an. Ich hab mit Namensvetter Tom den Mast zwei Etagen höher gelegt und mit der Vorderseite zum Gang gedreht. Nun kann ich endlich die Masthalterung für das Radar “anprobieren”. Es passt, Cooles Smiley! Alle Unkenrufe von Scanstrut verhallen nun ungehört. Die Schüssel wird eng am Mast anliegen, aber das ist gut so. Was ich noch brauche sind etwa 3 bis 5 Meter Installationsrohr, das ich an einer Seite aufschneide und im Mast in die Nut vom NG80 Profil schiebe, damit ist das Radarkabel geschützt und kann nicht klappern. Tom hat mir eine bessere Nietzange geliehen, so kann ich die 16mm Monel Nieten besser ansetzen. Einen neuen 4,8mm Bohrer und den Körner hab ich auch gefunden Zwinkerndes Smiley.

002Im Ankerkasten habe ich die offene Nut verspachtelt, klappt ganz gut aber es brauch viel mehr Zeit als geplant. Dann habe ich KiwiGrip zum Trotz das vorhandene Interdeck Creme an en paar Stellen verstrichen. Die Abkleberei geht in der fast Dunkelheit gar nicht. Man trifft die Übergänge kaum, das ist wirklich eine Arbeit für die Zeit im Wasser – hoffentlich gibt es 004ein paar trockene Tage. Dann habe ich, wie gesagt, das Interdeck verstrichen, au weia, das Creme ist ja fast noch gelber als ich es auf Jans Boot in Erinnerung hatte. Das geht auf keinen Fall, wenn, dann geht nur Sand beige. Das Risiko, Creme von KiwiGrip erscheint mir sehr hoch Mischen von KiwiGrip geht kaum weil die Farbe mehr Pudding ist und ich niemals die gleiche Menge herauskratzen kann oder sicher sein kann dass jede Dose den gleichen Inhalt hat.

Nun steh ich da, ich armer Thor und bin so schlau wie schon zuvor.

Lack wegpacken, Silikon entfernen

004Der finale Lack ist an den Seitenwänden, achtern und StB. Zum zweiten mal in diesem Winter und hoffentlich zum letzten mal. Jetzt werden übermorgen die Schalttafel und das Portlight eingebaut und hier ist Ruhe. Ich weiß, so weit war ich schon mal, aber jetzt ist in 10 Tagen Krantermin Erstauntes Smiley. Innen hab ich einfach mal das Perfection Creme auf die Wand gemalt, und… 006es ist nahezu der Originale Farbton. Wenn man mehr oder weniger tatenlos da hinten sitzt gehen einem die Gedanken durch den Kopf, wie machen wir das mit der Koje, welche Lösung ist die Beste? Bisher hat alles hat viel besser geklappt als gedacht Trotz einer wahren Schleiforgie der Clubkameraden in der Halle ist der Staub im Lack überschaubar geblieben, der wetzt sich ab Zwinkerndes Smiley. Was noch ansteht ist eine “Notbeschichtung” der im Moment recht glatten Stellen am Deck, wenigstens um den Mast herum werde ich Interdeck, ich hab noch eine vor Jahren geschenkte Dose, versuchen. Mal sehen, vielleicht ist das am Ende gar nicht so übel.

001Etwas mehr Sorgen macht mit der Ankerkasten. Alles was ich mir hier vornehme klappt irgendwie nicht. Ich wollte heute mit Faserspachtel die Löcher Füllen und gleich Matte auflegen, die ich dann mit Harz bestreiche. War nichts, es ist immer noch zu viel Silikon in der Fuge gewesen, das hab ich nun mit der Nylonbürste auf dem Akkuschrauber soweit raus, dass ich wenigstens die tiefen Spalten dieser Mattenüberlappung füllen konnte. Eine Tortur, auf dem glatten Boden (Lukendeckel) rutsche ich mit dem Thermoanzug ewig in alle Richtungen. Bei der Füllerei polyesterisiere ich meine Haare, klasse. Den Boden vom Ankerkasten hätte ich ja in zwei Tagen fertig – na ja, schaun wir mal, dann sehn wir schon.

Semifinale im Cockpit, Hoffnung im Vorschiff

004Heute war der Lack endlich hart genug um schleifbar zu sein, also ohne Umschweife, schleifen, prüfen, Farbe mischen und auftragen. Erst mit dem Pinsel die Kanten ausmalen, noch einmal um die Steuersäule gehen und dann mit der Rolle die 005Rückwand und StB Seitenwand malen. Schnell noch die Ecken – nicht wieder vergessen – und die kleine Fehlstelle am Handlauf ausbessern. Fertig damit, morgen kommt eine zweite Schicht und das soll es dann endlich gewesen sein. Eine Woche 007hat das Verschneiden des Loches gekostet – na ja halt immer wieder, warten auf Härtung, schleifen, spachteln, warten. Zumindest hat man heute schon mal ein Bild wie es mal aussehen wird.

Dann also ins Vorschiff, der Ankerkasten wartet. Das Werkzeug von gestern wegräumen, eine Bauplatte aus dem Auto holen und zur Werkbank am Mastenlager. Mich trifft der Schlag, eine fette Staubschicht, frisch, ziert die Arbeitsplatte. Ich würde darüber kein Wort verlieren, wenn, ja wenn, nicht bei mir mit Argusaugen nach Staub, fast gesucht würde. Warum sind die Menschen so unendlich egoistisch? Ich begreife es nicht. Abgesehen davon, wer macht den Dreck eigentlich weg? Die anderen…

011Egal, also im Ankerkasten, besser Schwitzkasten, sinnieren wie man am besten vorgeht. Das mit der Bauplatte scheint irgendwie ein Flop, die Außenkante, wo die Platte hin soll, ist, so wie sie ist, zu uneben. Eine Lage Matte über die Silikonkante legen… nee, das wird nichts, jetzt sehe ich es im Licht, das Silikon ist zu breit, haftet an manchen Stellen gar nicht und das Risiko, dass sich alles ablöst ist zu groß. Also das Kratzmesser holen – zu mühselig, eine Spachtel, klappt nicht, der Scrabber, geht, aber nur langsam. Das Messer an der oszillierenden Säge (die meisten sagen Multimaster) funktioniert ganz gut. Mal wieder drei Stunden kratzen, schaben, wegrutschen, fluchen. Morgen noch etwas Feinarbeit und dann kann ich kleben.

Verstecken

005Die Harz/Teakmehl Mischung ist einwandfrei und knochenhart gehärtet. Die Oberfläche ist kaum klebrig, kein Vergleich mit zum z.B Faserspachtel. Die Rahmen halten auf beiden Seiten bombenfest. Jetzt das Tape abziehen, na ja, das hab ich mit besser 002vorgestellt, das nächste mal wird angeklebt und die Kanten direkt versäubert, das geht wahrscheinlich besser. Also alles verschleifen und Vorlack vorbereiten.

Beim Lackieren fällt mir die Kante achtern auf. Sie war beim Schleifen nicht zu sehen. Mal sehen ob ich so tue als müsse das so sein Zwinkerndes Smiley.

001Die Öffnung vom Portlight noch beschichten, nach innen gehen und auch dort die Öffnung beschichten und dann sehen wie der Lack in den feinen Ritzen wegläuft. Immer wieder frische Farbe darauf bis die Spalten dicht bleiben. Die resultierenden Nasen immer wieder glatt streichen und so ist der Abend in der eiskalten Halle zu Ende.

004Apropo Halle, offensichtlich war heute Großkampftag, das erste mal im gesamten Winter war die Halle innen gleich kalt wie draußen. Man spürt förmlich wie die Feuchte der vormals warmen Luft sich überall nieder schlägt. Ist schon ziemlich egoistisch, da werden die Schifferl akribisch mit Folie abgedeckt damit ja die Bösen, die den ganzen Winter arbeiten, kein Stäubchen auf die Oberfläche bringen – dann ist Ostern und alles ist jedem egal, frischer Lack auf dem Fußboden (wehe das tritt einer rein und geht auf sein Schiff) offensichtlich Zugluft vom Feinsten. Irgendwer (nein fast alle) hat da in der Schule nicht aufgepasst. Ab nächstes Wochenende wird dann wieder auf die Hallenordnung gepocht weil man ja den Schlafanzug und den Zuckerstreuer schon bereit gestellt hat. Die armen Menschen mit Holzaufbauten, zum Glück hab ich das nicht mehr, sind die gelackmeierten. Müssen warten bis die Temperatur passt und dann am feuchten Schiff lackieren. Ach so, das mit der Kondensfeuchte bilde ich mir natürlich nur ein Zwinkerndes Smiley.

Framework and Rollerskating

005Die Feinspachtelei von gestern ist wunderbar und nahezu bündig ausgehärtet. Ein klein wenig vorsichtige Nacharbeit an den Innenkanten und ein noch vorsichtigerer Glattschliff der Flächen und das war fertig, fast unsichtbar, der Fauxpas.

Nachdenken, soll ich den vorbereiteten Rahmen an der Schalttafel aufsetzen oder nicht. Ich entscheide mich für JA. Also den auf Gehrung geschnittenen Rahmen erst mal mit Krepp aufkleben, dann die Abdeckung auf die Flächen, der Rahmen noch mal 003fixieren. Mit dem Cutter die Kanten nachfahren, jetzt den Rahmen ab und die Abklebung der Innenkanten rausziehen. Es bleibt ein Rahmen stehen der das verschmieren der Außenseite verhindert. Von Innen das Brett der Instrumententafel Halterung probeweise anschrauben. Jetzt wir Polyesterharz gemischt, das gibt es inzwischen styrolfrei, stinkt also kaum noch. Damit es bleibt wo ich es haben will mische ich Teak Sägespäne in den Pott. Man sieht, alles was Epoxidharz kann, das kann Polyester auch. Billiger elastischer und einfacher in der Verarbeitung.

004Jetzt werden die Kanten eingestrichen und erst der Rahmen von außen aufgeklebt. Dann ab nach binnen in die Achterkajüte, Rahmen aufkleben und mit den Minischrauben sichern. Hier klekse ich ein wenig rum – ist halt elendig eng da hinten rumzuschmieren. Hoffentlich schimpft Ulli nicht, trotz unterlegen hab ich natürlich das Bettlaken erwischt… Schnell noch Schmiererei abwischen, alles noch mal kontrollieren, geraderücken und dann halt in Ruhe lassen. 3 Stunden vergehen so wie im Fluge.

Jetzt nehme ich mir noch den Mastfuß vor, die 10 Bolzen rausschlagen, alles gründlich entrosten, und die Bolzen wieder rein. An Deck werden die 10 Rollen mit Federn, und Bolzen wieder befestigt. Irgendwann hab ich den Dreh raus erst mal mit einen dünnen Schraubendreher in das Bolzenloch und dann den Bolzen von der anderen Seite reinschieben. 2 Stunden Fummelei sind vergangen. Ich bin aber froh das noch gemacht zu haben, diese Arbeit hatte ich zeitlich völlig unterschätzt.

Feinarbeit und Schablone

001Es war eine gute Idee gestern die Innenkanten mit billigem Krepp abzukleben. Die Kanten blieben fast komplett sauber und die Überstände konnten völlig problemlos weggeschliffen werden. Jetzt noch glattschleifen und danach Feinspachtel auftragen. Das ging flotter als gedacht und so was an einem Schiff Zwinkerndes Smiley. Nun bleibt abzuwarten, ob ich morgen noch mal eine 002Feinschicht drauf machen muss, oder ob es so, wie es ist, gut genug ist um Vorlack aufzutragen.

Dann erst mal das Werkzeug aufräumen. Mit dem Sauger die Dreckkrümel, es schneit ja wieder mal, von den Schuhen wegsaugen und ab ins Vorschiff. Der Ankerkasten ruft nach seinem unteren Abschluss. Die Idee das mit dem vorhandenen Holz zu machen hab ich verworfen, die 4mm Bauplatte scheint gut geeignet um das anzugehen. An Bord laminieren hab ich schnell verworfen, Also Schablone machen und alles zuhause vorbereiten.

Sägen, Schleifen, Anprobieren

Heute war erst einmal Einkaufen angesagt. Bauplatten, Farbe, Spachtel, Schrauben eben alles was man braucht um Ostern zu überstehen. Dann noch die üblichen Lebensmittel Tour und ab geht’s ins 001Winterlager. Der ganze Tag war von einem eisigen Wind beherrscht, jetzt fängt es auch noch an zu schneien. Im Winterlager erst mal wieder die üblichen Unsinnigkeiten, Kanthölzer zeugen von 004aufgesperrten Türen und Rolltoren. Nie werde ich es verstehen, dass die Menschheit nicht begreift, dass die Feuchte kondensiert sobald die Kälte hereinkommt. Es sind die gleichen, die über feuchte Keller klagen weil sie einfach nicht verstehen dass die relative Feuchte von 70% bei 5°C eben mehr Wasserdampf bedeutet als die gleichen 70% bei 2°C. So ist es halt, die einen reißen Türen auf, die Anderen wärmen ihren Lack damit er aushärtet.

005Ich verziehe mich an Bord, ist ja auch spät und so muss ich die Geister nicht sehen. Eine Stunde quäle ich mich mit der ausgeschnittenen Schablone herum bis sie endlich sitzt. Stichsäge herbei und nah 10 mal kontrollieren los. Eine uralte 006Pendelhubstichsäge vom Werkzeugfachmarkt ALDI Süd tut ihren Dienst. 3cm vor dem Ende ist es vorbei, die Sägeblatthalterung aus Duroplast bricht – Säge hinüber… Zum Glück hab ich noch eine noch ältere Bosch, die sägt brav die letzten Zentimeter. Erste Anprobe – Loch zu klein, also mit Dremel und Staubsauger die relevanten Ecken vergrößern. Immer noch zu klein, mit Deltaschleifer die geraden Kanten begradigen. Irgendwann passt das Fenster hinein wie es soll. Alles fein machen, Innenkanten abkleben und die letzte (hoffentlich) Schicht Sauerkraut aufziehen. Morgen schleifen und Feinspachtel aufziehen, übermorgen schleifen und Vorlack auf die schon mal lackierten Flächen. Der Ausschnitt für die Motortafel sollten dann parallel fertig sein und das Cockpit kann wieder Lack bekommen.

Ja, ist denn der Wurm drin?

DSC08841Erinnerung an gestern, der Fensterausschnitt war zu groß geschnitten. In einer Nachtaktion hab ich aus dem ausgeschnittenen Teil einen Rahmen gemacht der passen sollte. Sollte, natürlich ist der Ausschnitt nun zu klein, jetzt wird es eng, zeitlich und räumlich. Rund 1 cm vom alten Ausschnitt müssen stehen bleiben, der Rest muss wieder raus.Ich bin gespannt wie sich die Spachtelei sägen lässt und ob was wegbricht. Also heute erst mal die restlichen Löcher zu gespachtelt und das Innenteil eingeklebt. Zuhause ein Template gesucht, gefunden, ausgeschnitten – hätt ich man gleich tun sollen.

Damit nicht genug, die Halterung der Motorschalttafel passt ohne viel Nacharbeit vom Innenraum hinein. Den ganzen Kram gespachtelt damit es da auch weitergeht. Dann wieder Schrauben vom Dufour Tritt eingedreht, es werden 2 (zwei) Schrauben fehlen. Also morgen kaufen.

DSC08849Dann den Mastfuss wieder befestigen. Erst finde ich die alten Löcher nicht mehr weil sie gespachtelt und lackiert sind… Dann hab ich sie – die Schmiererei hat begonnen. Dann setze ich den Mastfuss wieder auf. Nun bemerke ich, die Rollen sind fest und drehen sich nicht mehr im Mastfuss. Sprühöl hilft nicht, also noch mal ab, nur dreht eine der Schrauben durch, ja gibt’s denn das. Nun ja, erst mal alle Rollen ab damit ich morgen die Stifte herausschlagen kann und mit Teflonfett wieder einsetze. Dann muss ich einen Span in das Schraubenloch, am Besten gleich in alle, einkleben, damit ich den Fuß wieder fest bekomme. Alternativ muss ich durchbohren und eine Gewindeschraube nehmen dann aber gleich bei allen. Letzter Einfall, einen Holzdübel mit 4mm Loch versehen und den mit Polyester einkleben, das hört sich sympathisch an…

Fauxpas

Mit den Worten, “So spät wird es nicht”, bin ich gegangen. Am  frühen Morgen nach Hause gekommen. Wie ein pubertierender, ohne Worte.

DSC08839Aber von Anfang an, der Holzrahmen zum nach hinten setzen der Instrumente, den wollte ich einkleben. Anzeichen, gegenhalten, ansehen, probieren. Man könnte den Rahmen auch einfach vorne aufsetzen, dann eine Plexischeibe davor und gut. Nein, eingelassen sieht doch besser aus, also die oszillierende Säge raus und ran ans Werk. Das ging prima, die unteren drei Seiten, dann habe ich nicht mit der französischen Bootsbaukunst gerechnet. Innenschale und Außenschale werden genau in dem Knick der Sitzbank vermählt. Hohlräume, massives Laminat hart wie die Seuche, übelappende Glasfaser… eine zweieinhalbstündige Sägeorgie beginnt. Hätte ich das gewusst…

Am Ende passt der Rahmen, an drei Seiten kann ich ihn verkleben, Seite zwei kommt morgen, wenn ich innen den Schlitz vergrößert habe.

DSC08841Jetzt noch “schnell” das Portlight einsetzen, wenigstens das Loch dafür machen. Schnell, ich weiß es doch, auf Booten gibt es kein schnell, es gibt nur passt, passt nicht, richtig, falsch. Da wären wir bei dem Wort, FALSCH. Ich vertrottelter, alter Mann halte den Innenrahmen als Schablone außen an. Klasse denke ich noch, dat ward. Filzstift her und den Rahmen nachgemalt. Was jetzt kommt ist reif für Satire, ich schneide am Außenrand das Schott ein, das einzige Schott auf dem Schiff, das 10mm massives Laminat ist. Als ich das Portlight hinhalte trifft mich fast der Schlag, jetzt kann ich es innen einbauen, hab nur nichts mehr zum Festschrauben… Vielleicht einen Siemens Lufthaken?

Mann, Mann, zum Glück hab ich den Ausschnitt nicht in kleine Stücke geschnitten sondern in einem Stück herausgesägt, so kann ich jetzt in dem Ausschnitt, den richtigen Ausschnitt machen, die Kanten phasen und den nun verbliebenen Rahmen wieder einsetzen. Folge, Rückwand und Seitenwand im Cockpit müssen neu lackiert werden, das Portlight bleibt in der Verpackung und die Motor Instrumententafel im Innenraum. Richtig gut gemacht, Tom!