Es ist wieder so weit

Flensburgs kleinstes Hafenfest öffnet wieder die Tore. Unsere Nebenerwerbsfischer geben sich, wie immer, alle Mühe ein rauschendes, fröhliches Fest zu veranstalten.

Leider waren in diesem Jahr viele bekannte Gesichter nicht dabei. Trotzdem, wir hatten viel Spaß, bis hin zu einem Halbstriptease auf dem Tisch.

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Nach dem Desaster von Gestern ist mir allerdings nicht so zum Schreiben zu Mute. In der nach kam das Tief Kitty über Wassersleben und brachte Sturm aus Südwest bis Nordwest mit jeder Menge Regen.

Die Fischer feiern

Der Fischereiverein feiert immer am zweiten Augustwochenende sein Hafenfest. Der Verein besteht nicht aus Anglern, sondern aus wirklichen Fischern, die die alte Fischerei Tradition als Nebenerwerbsfischer aufrecht erhalten. Wir lagen im letzten Winter im Hafen des Fischereivereins und kennen dort einige Leute.

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Es ist nicht nur Flensburgs kleinstes Hafenfest, es wurde auch die kleinste Wasserbühne, die ich je gesehen habe aufgebaut.

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Es ist ein klasse Fest, Speisen und Getränke sind preiswert. Die Fischbrötchen sehen lecker aus, die Wurst ist gut gegrillt. Kaum angekommen treffen wir die üblichen verdächtigen und sitzen uns fest bis in die Nacht.

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Am Ende gibt es noch Cuba Libre, den hätte ich doch ablehnen sollen. Mit breitem Seemannsgang geht es zum Taxi…

Mediterrane Ostsee

Strahlend blauer Himmel, 15°C… 3 bis 4 Bft. Ostwind. Der Plan, die Nasszelle im Bug auszumessen, wurde schnell aufgegeben, bei DEM Wetter wurde der Rest vom Deck geschrubbt. Jetzt sind oben alle Algen und Winterspuren weg. Einzig die Scheuerleiste an Stb. ist noch grün. Der Rumpf braucht dann mal eine Reinigung, na ja entweder beim Kranen oder irgendwann mal mit dem Gummiboot drum herum fahren.

Ich suche einen solchen Poller, der an Backbord ist irgendwann mal demontiert worden und durch eine Klampe ersetzt worden. Wenn einer zufällig einen Poller hat oder weiß wo es einen gibt… her mit der Information.

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Die Abmessungen: Kantenlänge oben 9 cm. Sockel gesamt 14,5 cm.

Ansonsten kommt der Frühling, ganz offensichtlich, die Segler ziehen ihre Frauen in den Mast.

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Am Abend kommt der mediterrane Flair in den Hafen, Wilfried, einer der Fischer, kommt mit seinem Kahn um die Ecke und präsentiert seinen Fang, sicher um die 80 Heringe, ein Dorsch, ein paar Seelachse. Im Sommer wird er 73 Jahre alt, hoffen wir mal so rüstig zu sein wenn wir so alt geworden sind.

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Schnell sind Abnehmer gefunden, Dieter, Norbert, wir nehmen Heringe, Dieter noch zwei Seelachse wir auch. Es folgt ein langer Schnack, über das Feuer im Fischereiverein, Erwin, der sein Boot verloren hat und nun täglich den Trümmerhaufen sehen muss. Schade, es ist zu kalt um gemeinsam den Grill anzuwerfen, wäre sicher ein Heidenspaß gewesen.

Wieder zuhause

Heute haben wir die Windstille ausgenutzt und Wanambi wieder in den Heimathafen gebracht. Schon im Herbst war die Schraube relativ stark bewachsen, deshalb haben wir auf einen ruhigen Tag gewartet um Wanambi zu bewegen. Es klappte besser als erwartet. Wanambi reagiert recht gut auf die Maschine, so lief alles völlig problemlos.

Das größte Lob bekommt der Diesel, der Yanmar 4JHE2E wurde kurz vorgeglüht und hat noch nicht mal eine Umdrehung gebraucht um anzuspringen. Klasse! Das nach 6 Monaten Standzeit, tolle Maschine.