Alex II in Flensburg

Das Dauerthema Maschine der Undin zwingt uns fast täglich an der Hafenspitze vorbei zu fahren. Doch heute sind wir ausnahmsweise froh den Weg gemacht zu haben.

Alexander von Humboldt II liegt an der Schiffbrücke. Ganz schön imposant, wir kennen die “alte” Alex, die ist gegen die neue ein Spielzeugschiffchen. Meine Herren.

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Willow Wren

Heute haben wir Ulli auf der Willow Wren besucht. Die Willow Wren ist eine 67 Fuß Gaffel Yawl aus dem Jahr 1886

Ein tolles Schiff aus der Victorianischen Zeit mit viel Geschichte. Bei einem Glas Wein hören wir einige der Erlebnisse von Willow. Am rührendsten ist die des auf dem Schiff aufgewachsenem, quasi dort geborenen Mannes, der 85jährig mit seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln das Schiff in Flensburg besuchte. Ein Geschenk seiner Kinder zum Geburtstag. Bis in die 50er Jahre lebte er auf dem Boot im Royal Yacht Club of Bumham-on-Crouch.

Ulli will das Schiff verkaufen, es wird ihm langsam zu viel und zu schwer zu segeln.

Hier: http://www.sandemanyachtcompany.co.uk/details/563/Summers—Payne-67-ft-Gaff-Yawl-1886/yacht-for-sale/ kann man ein Exposé sehen.

Kongelig Classics von 1855

Diesmal ist der Start für die historsche Regatta in Flensburg und führt über Sønderborg nach Aabenraa. Herrliches Spätsommerwetter ließ doch viele Besucher zur Festmeile kommen.  Hier bot sich ein tolles Bild der alten Segelyachten in der Abendsonne.

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Die vielen Details der Klassiker kamen wundervoll zur Geltung, Auf der Festmeile war “Muse Maritim” mit hübsch polierten Messingteilen und Knatterbooten vertreten.

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Dazu gab es einen dänischen “Mastkletterer” und das Training der jährlich stattfindenden Drachenboot Regatta. Im Hintergrund die gestern von 14 Jahren Weltumsegelung angekommene Marlin. Die Eigner wollen erst einmal in Flensburg bleiben.

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Was wäre eine Kongelig ohne irgend etwas Königliches. Die Musiker der Königlich Dänischen Marine spielten auf.

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Libelle liegt friedlich am Flensburger Fischmarkt. Man denkt unwillkürlich an Achim, der im letzten Jahr verstorben ist. Libelle wird von einem seiner Söhne weiter unterhalten und für kleine Veranstaltungen genutzt.

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Die Masten vom Museumshafen stehen vor dem blauen Himmel als sie auftauchen, die Trommler von Policia do Samba.

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Interessant, es trommeln mehr Frauen als Männer. Sie machten eine wirklich tolle Stimmung zum Abschluss des tollen Nachmittags.

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Langsam verschwindet die Sonne am Horizont und es wird Zeit nach Hause zu gehen.

Die Fischer feiern

Der Fischereiverein feiert immer am zweiten Augustwochenende sein Hafenfest. Der Verein besteht nicht aus Anglern, sondern aus wirklichen Fischern, die die alte Fischerei Tradition als Nebenerwerbsfischer aufrecht erhalten. Wir lagen im letzten Winter im Hafen des Fischereivereins und kennen dort einige Leute.

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Es ist nicht nur Flensburgs kleinstes Hafenfest, es wurde auch die kleinste Wasserbühne, die ich je gesehen habe aufgebaut.

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Es ist ein klasse Fest, Speisen und Getränke sind preiswert. Die Fischbrötchen sehen lecker aus, die Wurst ist gut gegrillt. Kaum angekommen treffen wir die üblichen verdächtigen und sitzen uns fest bis in die Nacht.

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Am Ende gibt es noch Cuba Libre, den hätte ich doch ablehnen sollen. Mit breitem Seemannsgang geht es zum Taxi…

Nautics 2014 Teil 2

Wir machen an eine riesigen Benneteau 50.5 fest. Was ein Kahn die Reling von Lycka geht gerade mal an die Bordwandkante. Die Jungs wollen morgen los, nach Skagen.

DSC03248An Lycka macht Suerte fest und an Suerte dann Lara. Kaum fest steht der Ouzo auf dem Tisch von Suerte, Guy packt die Gitarre aus und fängst an zu spielen. Für einen Auftritt letzte Woche musste er sein Repertoire um die Beatles erweitern, wir ziehen ihn damit auf.

DSC03250Es ist dunkel, er kann seine Noten nicht erkennen, also bekommt er von mir meine Cappy Cup Kappe mit den LED Lampen dran. Jetzt kann jeder sehen welche Akkorde nicht sitzen, wo er hinschauen muss Zwinkerndes Smiley

 

DSC03251Mit Licht geht es besser, die Beatles Songs scheinen ihm Spass zu machen. Der Ouzo geht herum, klasse ich muss kein Schiff steuern und kann einfach mit trinken. Lakritz und Chips gehen herum wir lachen viel und laut.

Was ein Glück mit dem Wetter, Donnerstag war schön und für heute war Regen angesagt, der kam aber nicht und es ist immerhin noch halbwegs warm auch wenn wir schon Jacken brauchen.

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Jetzt platzieren sich die Boote, einige machen nicht fest und wollen dem Feuerwerk treibend zusehen. Na ja, jeder wie er mag.

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Dann knallt es los, ein schönes Feuerwerk. Wir haben noch nie so günstig gelegen. Das Feuerwerk wird in der Höhe von Niro Petersen abgebrannt, nicht vor der Werft, wie sonst immer. Damit haben wir vom letzten Steg des Jaich einen wunderbaren Blick.

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Dann laufen die Geisterschiffe ein, die Großsegler, die mit zahlendem Publikum das Feuerwerk von draußen beobachtet haben. Nun ja, so wirklich viel werden sie nicht gesehen haben, die Werfthalle war ja direkt im Blickfeld.

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Zurück in Wasserseben sollte es noch einen Absacker geben, aber irgendwie sind nur eine Handvoll Leute da, schade.

Nautics 2014

Ab 15:00 Uhr wird es ruhig im Büro, wir freuen uns auf die Lampionfahrt, doch dann ruft um 16:00 Uhr ein Kunde an und telefoniert bis 17:30 Uhr. Schnell zur Post und ab in den Hafen.

Die kleinste Wurstbude Deutschlands ist da, es gibt Pommes Frites und Bratwurst, Frikadellen, eben alles was das Herz begehrt (na ja, das Herz vielleicht nicht wenn man aus gesundheitlichem Blickwinkel schaut).

Die Schiffe wurden mit Lampions geschmückt, herausgeputzt, die Wasserschutzpolizei kommt kurz vorbei, bespricht den Ablauf. Dann geht es los.

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Wanambi bleibt zurück im Hafen. Wir haben ordentlich Bewuchs am Rumpf und wissen nicht wie sie sich manövrieren lässt, da ist die Enge in der Hafenspitze sicher nicht der richtige Ort zum ausprobieren.

Die Schiffe verlassen den Hafen, noch ist es hell und alles sieht nicht spektakulär aus, kaum Kontraste die Lichterketten schein blass.

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Langsam füllt sich die Wasserslebener Bucht und das Licht der Sonne verschwindet über Harrislee, man kann sich das Bild immer besser vorstellen.

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Wir erreichen die Hafenspitze bei Dunkelheit, Schiffe über Schiffe, wir versuchen sie zu zählen. Bei 65 hören wir auf, es sind vielleicht 80 oder 100, alle drehen Ihre Runde vorne am Bellevue und suchen sich einen Platz zum Festmachen. Vom Wasser aus sieht es schon toll aus, wie das wohl von der Hafenpromenade ausschaut.

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to be continued

Classic Week 2014

Freitag Abend, der Meldetag für die Classic Week 2014. Es ist eine kleine Renaissance der Robbe und Berking Classics. Alles was aus Holz ist und dazu die Meter Klassen 12mR (7 Schiffe), 8mR, 6mR, 5,5mR) die Ihre eigenen Meisterschaften aussegeln.

Die Germania IV ist da, die wieder aufgebaute Anita, insgesamt sollen es 198 Schiffe, inklusive der kleinen offenen Jollen, sein. Leider verteilen sie sich auf verschiedene Häfen und sind nicht alle in der Hafenspitze.

Die Flensburger nehmen nicht so recht teil an dem Schauspiel, schade, es spielt sich fast alles nur in der Seglergemeinde ab. Das Zelt ist leer, es regnet ja zum Glück nicht, der Bier/Weinstand ist umlagert, Musik spielt, aber es ist eher für eingeweihte.

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Wir sind mit Gabi und Dieter hier und genießen den Anblick der edlen Schönheiten. Leider ist es recht kühl.

Rumregatta

Wie jedes Jahr, pünktlich zur Rumregatta wird es kalt. Zumindest trocken ist es und man sieht den blauen Himmel. Nachdem wir gestern auf einem 50sten eigeladen waren musste heute der obligatorische Besuch der Festmeile sein. 1964 ist offensichtlich der Geburtenstärkste Jahrgang, 50ste Geburtstage reihen sich aneinander.

Bevor es zur Meile ging erst noch Schrauben und Klavierbänder kaufen. Warum muss man eigentlich für jeden Mist mindestens drei Baumärkte aufsuchen, der eine hat dies nicht, der andere das nicht. Ich suche Schrauben, 3 mm und 4 mm mit Zylinderkopf, nix, nix, nix. Wenn dann verzinkt, was soll ich denn damit?

Die Rumregatta ist Schiffsseitig bestens besucht. Die Meile hingegen stark ausgedünnt, Pfingsten kommt das Gaffelseglertreffen, es werden wohl einige Schiffe bis nächste Woche bleiben.

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Wir versacken beim klönen an Günti’s Weinstand. Es gibt kein Regattazelt, wo das JeKaMi Orchester auftritt ist nicht klar. Es ist zugig kalt, gerade mal 12°C. Morgen ist der 1. Juni Trauriges Smiley.

Wasser da, Wasser weg

Der nächste, ich weiß nicht wie vielte, Sturm in diesem Winter. Nichts beunruhigendes, 6 bis 8 in Böen 9 bis 10 Bft. aber man wieder aus Süd. Das bedeutet das Wasser wird aus der Hafenspitze gedrückt. 1,9 bis 1,8 Meter, fallend hatten wir noch als wir an Bord kamen, bei 1,78 Tiefgang braucht man nicht lange rechnen, oder?

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Die ersten kleinen Boote lagen schon wieder im Matsch. An Bord war alles soweit klar, ber wirklich aufraffen etwas zu tun konnten wir uns nicht. Die „bösen Sachen“, nämlich Kork entfernen, stehen ja nicht mehr an. Höchstens in der Achterkajüte und in der achteren Toilette gibt es noch was zu kratzen. der Rest, nun ja der Rest sind Dinge bei denen etwas mehr Temperatur das Arbeiten angenehmer machen würde.

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