Schottland

Heute haben wir im Schifffahrtsmuseum dem Vortrag der Pirola Crew gelauscht. Im letzten Jahr haben sie für 4 Wochen einen Schottland Törn gemacht, Flensburg, Helgoland, Caladonean Canal ein wenig Hybriden und zurück. Auf dem Hinweg geschah nichts aufregendes, wunderbares Sommerwetter, ruhige See, Delfine ud ein wenig Höhe kneifen um die Bohrinseln zu umgehen.

Der Rückweg hatte es wohl in sich, kaum raus aus dem Kanal gab es auf die Mütze und bedauerlicherweise ist der Bugspriet bei einem Anlegemanöver zu Bruch gegangen. Mit nur drei Mann/Frau einsetzbarer Besatzung wurde der Traditionssegler wieder nach Helgoland gebracht. Eine schaukelige Angelegenheit.

Pirola wurde um 1910 in Holland gebaut und lief dort als segelnder Fischkutter, Nach dem Krieg wurde sie mit einer Maschine ausgerüstet und nach Ostfriesland verkauft. Dort lief sie bis in die 70er Jahre als segelnder Fischkutter mit Motorhilfe. Als sie ausgemustert wurde, kam Sie über Helgoland nach Hamburg sollte eine Restaurant/Kneipenschiff werden, wurde von einem Künster gekauft und sank zweimal im Hamburger Hafen und wurde dann von Roland geborgen und in 7 Jahren wieder halbwegs schwimmfähig gemacht.

Aber hier steht es genauer: http://www.logger-pirola.de/

1,10 Meter

über dem mittleren Wasserstand war es gestern um 20:00 Uhr in der Hafenspitze. Das Wasser stand an der Kaikante die Parkplätze waren überflutet.

Hoffen wir mal, dass die Festmacher gehalten haben und dass weder Klampen noch Pfähle in Mitleidenschaft gezogen wurden. Es ist eine Krux in diesem Jahr, Weststürme, Orkane, Oststürne, wieder einzelne Orkanböen, Niedrigwasser wie noch nie (es konnte sich keiner erinnern je so wenig Wasser in der Hafenspitze gesehen zu haben), Hochwasser, gut das gab es 2006 und oft davor.

Das einzig beruhigende, der angesagte strenge Frost kommt dann wohl doch nicht so schlimm. Es soll kälter werden aber nicht soooo kalt, der Windfinder sagt was von -1°C der DMI spricht von -8°C – wir werden sehen.

Frohen Mutes

Nach einem eher müden Tag gestern sind wir heute frohen Mutes los. Ulli wollte ein Brett abschrauben, ich wollte einiges messen und vielleicht die Kabel in der Vorpik einkleben.

Aber schon die Ankunft verhieß nichts Gutes. Nachdem wir zwei schwere und ein paar leichte Weststürme hatten bläst es seit zwei Tagen mit 7 bis 8 Bft aus Ost. Das heißt zum einen, es wird kälter, zum anderen pustet der Wind das Wasser in den Hafen. Na ja wir hatten es fast erwartet:

Fischereiverein01

Fischereiverein02

Fischereiverein03

Fischereiverein04

Wanambi lag so hoch, dass man, auch wenn die Brücke begehbar gewesen wäre, nicht auf das Schiff kommen konnte. Toll, einmal liegen wir im Schlick und das nächste mal ist der Hafen weg.

Der Historische Hafen und die Schiffbrücke standen kurz vor der Überflutung.

Historischer_Hafen01

Historischer_Hafen02

Das Drama geht in Wassersleben weiter. Der schöne neue Hafen wird arg gebeutelt. Das gibt ordentlich zu tun vor Saisonbeginn. Kaum vorstellbar wie das ohne die Steinmole aussehen würde. Eine Stimmung wie an der Nordsee, anrauschende Wellen die mit Getöse brechen. Die Brücken fast überflutet, das ist lange her, dass wir so etwas hier gesehen haben. Der dritte Sturm mit harten Böen diesen Winter, die 6 bis 7er registriert man schon gar nicht mehr.

Wassersleben01

Wassersleben02

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Wassersleben04