UKW Antenne

Für heute Nacht ist Gewitter und Starkregen angesagt. Also schnell noch am Abend versuchen die UKW Antenne zu verbinden. Ich habe nur noch zwei F Antennenstecker, da die Verbindung nun unter Deck liegt versuche ich es mit alten billigen Fernsehantennensteckern. Das Kabel, nein der Schirm ist die ersten 5 cm rott und nicht ab zu isolieren hier muss irgendwann mal ein neues Kabel in die Maststütze – nicht heute. Nach einigem gefummel ist die Verbindung Stecker/Buchse in Ordnung – obwohl Probefunken war noch nicht und der Empfang klappt wunderbar mit dem Kabel bis zur Verbindung.

Jetzt noch schnell (warum vergesse ich das Wort schnell nicht) den Lüfter in der Kühlbox umdrehen damit die kalte Luft in die dem Kondensator abgelegene Ecke gepustet wird. Der aus einem defekten PC Netzteil stammende Lüfter bläst im Moment die angesaugte kalte Luft direkt auf den Kondensator, so ward dat nix. Also Gehäuse raus, Lüfter umdrehen (umpolen funktioniert nicht) und alles wieder zusammenbauen. Nun kühlt sie wieder, die Box, so wie sie es soll.

Nach fast einem Jahr

haben wir heute endlich die ausgetauschten Teile der Kühlbox wieder hinein gefummelt. Eigentlich ist das alles eine Sache von vielleicht einer Stunde.

Weit gefehlt, fast vier Stunden hab ich mit dem blöden Rohr des Verdampfers, dem Kompressor, dem Thermofühler und de zusätzlichen Lüfters rumgewürgt. Zum Schluss noch die Verschraubungen anziehen – wer hat sich diesen Unsinn ausgedacht? Es gibt heute Kupplungen die zu öffnen und zu schließen sind, so oft man will, die kosten ein paar Cent mehr, die Kunden wären sicher bereit das zu bezahlen. Diese von Waeco verwendeten einmal Dinger, müssen erst mal “handwarm” angezogen werden, dann angeblich noch ein halbe Umdrehung. Weit gefehlt, man kann sie locker noch drei, vier Umdrehungen weiter drehen. Ich würge mit aller Kraft um jede Undichtigkeit auszuschließen – hoffen wir mal dass es hält.

Morgen wird noch die Bohrung wieder mit Schaum verschlossen, dann ist alles wieder wie es schon mal war. Dieses mal hoffentlich nicht wieder mit einem defekten, undichten Kompressor.

Finish

Die Kühlbox hat ihre letzte Lackschicht erhalten. Gerade so bin ich noch fertig geworden bevor der Lack leer war – Glück gehabt Zwinkerndes Smiley.

DSC03442Nun muss der Lack ordentlich durchtrocknen, ich bin überrascht wie gut die uralte Farbe verläuft und versuche mal an einer kleinen Ecke im Cockpit ob das vernünftig mit der Rolle aufzutragen wäre. Es scheint als ginge es nicht so schlecht, zumindest ist nicht zu erkennen ob die Farbe gerollt oder gespritzt wurde. Die Risse im Gelcoat werden gut überdeckt. Schauen wir mal wie es mit der Kratzfestigkeit aussieht und wie sich der Lack in der Sonne verhält. Das Deck und das Cockpit sind hoffentlich im nächsten Jahr dran.

Lack die zweite

Am Abend gehen wir zu Wanambi und es kommt die zweite Lackschicht in die Kühlbox. Es sieht alles schon viel appetitlicher aus. Der Toplack lasst sich mit der Rolle sehr gut verarbeiten, Die hölzernen Ränder werden gleich mit weiß gemalt.

Noch ein Abstecher zu Gerd, der ist von seinem Zweiwochenschlechtwettertörn mit Freundin und Söhnen zurück und erzählt ein wenig was ihm so widerfuhr.

Knappe 9 Bft hat er mit Akamas erlebt, gegenan kreuzen bei 6 bis 7 Bft, den Regen hatte er gar nicht so schlimm in Erinnerung. Nun hat er viel Vertrauen in sein Schiff gewonnen, er weiß dass das Boot einiges ab kann, das freut ihn sehr.

Dazu kommt die Freude darüber, dass Pillie den Segelschein machen will, er strahlt über alle Backen.

Die Lycken

Gestern hatten wir uns verabredet, frische Frankfurter Grüne Sosse wurde zum Mittag gemacht. Zwei neue Fans des Frankfurter Traditionsgerichts und von Äbbelwoi. So langsam schaffen wir es dem einen oder anderem Nordlicht die Vorteile von Stöffche und Grie Soos zu vermitteln.

Gegen 15:00 Uhr kommen, mal wieder, Besichtiger für UNDIN, wir kriechen dreieinhalb Stunden mit den beiden durch das Schiff, erklären, geben Informationen und sabbeln uns die Lunge aus dem Hals, mal sehen was draus wird.

Am Abend kommt endlich die erste Lackschicht in die Kühlbox. Was eine Quälerei, halb kopfüber mit dem Bauch an der Kante in dieser Box zu malen. Aber zum Lohn sieht es schon nach dem ersten Anstrich recht gut aus. Na ja, noch ein/zwei Schichten und das Ding ist fertig.

Mal wieder schleifen

Nun ist der Ersatz der Technik ja da, und das schleifen hab ich lange genug vor mir her geschoben, aber heute muss es sein.

Also kopfüber in die Plastikkiste, mit dem kleinen Deltaschleifer werden die Nasen der letzten Lackierung glatt geschliffen, die Krusten abgeschliffen und zuletzt die Löcher gespachtelt.

Zuletzt noch ein paar mal mit CG-Cleaner über die Oberfläche und alles sauber ausgewischt, nun kann es zum Lackieren gehen.

Endlich

Heute kam das neue Kühlaggregat an. Natürlich habe ich noch nicht die Kühlbox gemalt, Natürlich noch nicht den Ventilator umgesetzt. Aber das ist egal, nun können wir endlich wieder mit der Kühlbox kühlen. Das tut zwar nicht mehr Not, es ist mittlerweile ziemlich herbstlich und kühl aber vielleicht kommt ja noch ein Altweibersommer.

Für die Latten Lazy Bag habe ich Elektroinstallationsrohr gekauft, den Tipp hatte ich mal irgendwo in einem Forum gelesen. Mal sehen ob das klappt 😉 .

Sinnieren

Bergesystem verpacken, Kühlbox verpacken, alles zu Hermes bringen. Gegen Abend kommt ein Interessent für die Vindö.

Gestern haben wir bei Christian den Kühlschrank bewundert, klasse das Ding, ich weiß nicht wie viel Inhalt er hat, aber 2/3 von einem Haushaltskühlschrank hat er. Nun keimt die alte Idee wieder auf, doch einen Kühlschrank einzubauen. Der Platz wäre da um einen 110 bis 130 Liter Schrank unter zu bekommen. Also wieder Internet, Kataloge, technische Daten, Beschreibungen, Anleitungen studieren. Waeco, Isotherm, Kissmann… manche sehen sich sehr ähnlich. Der eine kann nicht einfrieren aber kühlt bis -18°C, der andere hat, wie zu Hause ein separates Gefrierfach und kann sogar einfrieren.  Eine neue Odyssee beginnt.

Dann beim Blättern fällt mir wieder einmal die Rollreffanlage ins Auge. Sie war ja verworfen worden, weil alle umfangreiche Änderungen an den Segeln erfordern, das Liekband bei allen Anlagen darf nur 5mm Durchmesser haben… Außer bei Nemo, da darf es 10mm haben. Ich gehe sofort messen, jow, Das Liekband am neuen Vorsegel hat 8mm. das könnte man wahrhaftig einziehen und rollen, natürlich nicht Rollreffen aber das wäre ja nicht unbedingt notwendig. Mit anderen Worten, es keimt wieder auf, das Thema Rollreffanlage.

Die Lieferung

Heute kam die Lieferung, eine externe Kühlbox, ein Lazy Bag von der Stange und ein klappbarer Cockpit Tisch.

Zuerst die Kühlbox ausgepackt, aus dem Karton genommen, hingestellt und zurecht gerückt. Schwupp hab ich den Griff in der Hand. Hmm, das fängt ja gut an. Den Griff braucht man ja nicht unbedingt, aber geschenkt ist die Box auch nicht gerade. Die beiden kleine Stifte sind eigentlich mit dem Griff verklebt, dort ist ein Loch in das die Stifte mit Kleber eingeschoben werden. Eigentlich eine klevere Lösung. Genau an der Kante sind beide Seiten abgerissen. Ich würde das ja reparieren, aber der Versender will unbedingt austauschen – bis das zu Ende ist ist wahrscheinlich Winter Trauriges Smiley.

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Der Lazy Bag von der Stange ist gut verarbeitet. Die Latten sind fix eingenäht. Wir können nicht probieren ob er passt, es ist dazu zu viel Wind.

Der Tisch ist schön gearbeitet, die Klappscharniere passgenau eingelassen, ein gute Arbeit. Allerdings ist die Beschreibung mehr als irreführend. Der Tisch ist nämlich ein Tischplatte ohne Klappscharnier oder andere Befestigung, die muss separat gekauft werden. Das ist enttäuschend weil alle “Tische” mit Befestigung angeboten werden und alle “Tischplatten” eben nur die Platten sind.

Na ja wir haben ein Scharnier an der Steuersäule bei dem wir die Stifte herausnehmen können, das wird der Haltbarkeit entgegen kommen weil das geölte Holz nicht dauerhaft der Witterung ausgesetzt ist.

Kühlbox im Eimer

Nur 11 Monate nach dem Kauf versagt sie Ihren Dienst. Schon beim Ausräumen der Lebensmittel war ich stutzig, es war nicht richtig kalt in der Box. Gestern Abend schaute ich genauer, die Leuchtdiode am Thermostat blieb dunkel,

Also Spannungen messen, 12,4 Volt am Eingang Kompressor, nicht die 13,6 Volt von der Batterie aber genug um den Kompressor anlaufen zu lassen. Das Thermostat selbst kann man nicht messen. Der Kompressor brummt, die Leitung pulsiert aber nur die Leitung wird kalt, der Kondensator bleibt kurz nach dem Eingang warm. An der Patrone (Vorrat Kühlmittel) und am schwarzen Rohr aus dem Kompressor ist es ölig, schmierig.

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Rücksprache mit Waeco ergab möglicherweise Kühlmittelverlust, ausbauen und an den Verkäufer zurückschicken. Nun ja, nach dem Ausbau wird kaum noch Kühlmittel drinnen sein. Garantie? Schaun wir mal.