Kurioses und praktisches

Beim Abholen von Christian sehen wir zwei Schiffe die unser Interesse wecken. Eines hat ein zweites Vorstag als Kutterstag wobei die Stagen am Bug nur wenige Zentimeter auseinander liegen. So ähnlich dachte ich mir das, wir haben ja einen Beschlag der etwa 1 Meter unterhalb des Top liegt und eigenlich auch ein Auge kurz hinter dem zentralen Poller, aber eigentlich wäre es besser eine größere Vorstaglänge zu haben um dei “alten” Stagreitersegel weiter benutzen zu können.

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Als wir näher kommen trauen wir unseren Augen nicht, eine Sonnenbank, und das im wahrlich nicht sonnenverwöhnten hohen Norden.

 

 

DSC04996Ein Schiff weiter liegt ein etwa 42 Fuß Segler mit allen was sich der Weltumsegler so wünscht. Windmühle achtern, Radar, Solar, Fein Schiff. Und endlich sehe ich das was ich mir so vorgestellt hatte. Das Beiboot auf einer Helling vor dem Mast. Das wäre es doch für lange Seetörns, vor Anker kann es dann in Davids am Heck.

Schön zu sehen (wenn man die Bilder anklickt) ein PVC Tender verschleißt ganz ordentlich in der Sonne.

Ein besonderer Tag

Selbst Jerry erkennt, dass etwas besonderes sein muss. Er erhebt sich vom Schlafplatz, schüttelt sich und macht ein Selfie.

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Zweimal die 8, die chinesische Glückszahl. Der kann nur gut werden, selbst der Regen soll sich verziehen.

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Dauerregen

Jetzt hat es auch den Norden erwischt. Ergiebiger Regen hängt den gesamten Tag über uns. Ulli stellt Eimer in der Halle auf, die hervorragenden Dachdecker sind seit nunmehr fast 10 Jahren nicht in der Lage das Hallendach zu dichten.

Im Garten blüht die vor zwei Jahren erforene Rose. Die Köpfe hängen schwer im Regen.

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Die Pläne in der Marina sind damit geplatzt. Also werden die Winkelleisten noch einmal mit einem Pinselstrich lackiert. Der Vorteil, wir essen seit Wochen wieder einmal vor 20:00 Uhr.

Musik liegt in der Luft

Nachdem ja in den 10 Tagen nicht nichts geschehen ist, sondern die alte Halterung für das Radio angepasst und lackiert wurde, war es heute so weit. Das Radio bekam seinen Platz, die uralten Sanyo Lautsprecher wurden angeschlossen, die Stromversorgung gekoppelt und das Radio angeschaltet.

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Erstaunlich was heute aus so einem 60 Euro Gerät herauskommt, selbst die alten Sanyo Lautsprecher versahen nach etwas Anlaufschwierigkeiten (wahrscheinlich saßen die Spulen im Magneten fest) ihren Dienst erfreulich gut. O.K. die müssen getauscht werden, aber das kommt dann später. Nun haben wir Musik, Radio und können beschwingter weiter arbeiten 😉

Muss das denn sein ?

Post, Einkaufen, Akkubohrmaschine umtauschen und ein Treffen mit Seglern. Garniert, das Ganze mit einem Temperatursturz, auf um die 0°C und leichtem Schneefall. Wir hatten soo gehofft, dass und das in diesem Jahr halbwegs erspart bleibt, aber nein, der Winter scheint zu kommen. Windfinder und DMI sagen  bis MINUS 5°C vorher und im Moment lehnt sich der DMI ziemlich raus indem er Dauerfrost auch nach nächsten Sonntag vorhersagt.

Es steht wieder mal vieles still – ich mag den Winter nicht. Das einzig erfreuliche ist, dass es durch den Zuckerguss ein wenig freundlicher draußen ausschaut.

Happy New Year

Hopefully all our visitors had a good start into 2014.

We wish you all healthness, good luck and may there always be enough water beneath your keel.

Season Greetings

Nun ist es an der Zeit die obligatorischen Weihnachsgrüße zu versenden. We wish all our Blog followers Merry Christmas and a Happy New Year.

 

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Auf Hamilton Island waren wir vor nun fast genau 25 Jahren mit dem Amerikas Cupper Southern Cross, einem 68 Fuss Cupper, der für Australien am America’s Cup teilnahm. Hier: http://www.explorewhitsundays.com/content/adventure-sailing-day-sailing gibt es Info zu den Törns und hier: http://www.soxsail.com.au/?Nav=FL&vessel_id=6 ein wenig Info zum modernen in Alu gebauten 12mR Schiff.

Die Southern Cross war der Vorgänger der Australia II, die dann den Cup nach Australien holte. Der Klassiker Gretel, der zur Zeit bei der Robbe & Berking Classics in den Originalzustand zurück versetzt wird, war noch 1975 Sparrings Partner der Southern Cross. Aber lest selbst, ich finde das sehr interessant.

Nicht zuletzt, es werden Stück für Stück Seiten in der Vergangenheit hinzugefügt, zurückblättern lohnt sich, glaube ich.

Swan 60 Cup

Das Northstream Race soll heute beginnen. Nicht schlecht, veranstaltet von der Gazprom zum bewerben der Ostseepipeline.

6 Swan 60 stehen da in der Sonwik ein irrer Anblick.

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Zwei Kamera/Presse Begleitboote

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Und der Vergleich zwischen „klassisch und puristisch“

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Günstige Getränke und ein Auftaktfeuerwerk vom feinsten.

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Ein tolles, abgerundetes Programm.

Trüb, Regen, herbstlich

Kein schöner Tag, es nieselt, es ist trüb, es ist irgendwie kühl und doch nicht kühl. Physiologische Temperatur nennt man das wohl. Kurz auf eine Stippvisite in den Hafen, Norbert und Bettina sind zurück von ihrem Ausflug, Schnacken, zu Wanambi, ein wenig räumen und träumen.

Positiv, das Loch unten im Mastfuß lässt nun das Regenwasser ablaufen, nichts in der Bilge, nichts auf dem Tisch. Das war wohl das Problem, der Regen lief den Mast innen hinunter, konnte nich raus und stieg im Mast. Wenn es über die Gummimanschette kommt läuft es durch die Maststütze in die Bilge. Wenn es lange genug steht findet es einen Weg durch die Verschraubungen und tropft dann fröhlich auf den Salontisch. Na, das ist nun hoffentlich Vergangenheit.