Ein Teil fertig

Das Sägen der Löcher, das einpassen der Lautsprecher waren ein Teil. Jeder, der in eine Schiff P1000625schon mal etwas elektrisches neu installiert hat kennt das folgende Problem. Die Kabel müssen irgendwie unsichtbar (in unserem Fall) von Backbord nach Steuerbord, sollen zum einen nicht zu lang werden und zum anderen eben unsichtbar bleiben. Das klappte recht gut durch einen Kanal über dem Durchgang zur Nasszelle.

Zu Hause wurden die alten Klappen, in denen die alten Lautsprecher waren mit einem Rahmen und dem Fliegengitter versehen. Beide waren mal an Backbord und sind jetzt optisch gleichmäßig an Back- und Steuerbord. Zusätzlich sind die Schapps belüftet, ist sicher auch kein Schaden.

Urlaubszeit heißt

leise Basteln. Nachdem die Löcher für die Lautsprecher gemacht waren musste noch mit der Raspel geglättet werden, alles eingepasst und vor allem verkabelt werden. Zuhause wurden die alten Löcher mit einem Fliegengitter und Rahmen versehen und die Türen getauscht um ein einheitliches Bild zu bekommen.

P1000625Was soll ich sagen, der Klang der Zweiwege Systeme überzeugt. ich hätte nicht geglaubt, dass selbst bei Lautsprechern noch Raum für innovative Technik ist. Das Dröhnen, welches ich befürchtet hatte, ist nicht vorhanden. Sogar im Cockpit hört man nun gut die Mukke. Trotzdem wird nicht die gesamte Marina beschallt. Gut, endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Hoffen wir mal, dass das so weitergeht. Es ist schon eine Krux, im April ist es nass und kalt, im Mai beginnen die ersten Dänen ihren Urlaub, das zieht sich bis Ende September so durch. Mal will ja den Urlaubern nicht die freien Tage verderben und nimmt Rücksicht. im September ist es schon wieder kalt. dann kommt auch schon der Winter mit den kurzen Tagen. Na ja wird schon werden.

Á Prospos

DSC00153Der Himmel ist blau aber es gibt ne ordentliche Mütze Wind und warm geht auch anders. Trotzdem, ich will heute endlich die Fenster im Rumpf neu dichten. Also lasse ich das Arbeits Gummiboot ins Wasser und gehe an StB ran. Fenster raus, aDSC00155lles sauber machen, Butylband auf das Plexiglas und wieder Anschrauben. Endlich geht mal was problemlos und mit etwa 45 Minuten pro Fenster sogar recht schnell.

Dann ab nach BB, was ich hier sehe vDSC00157erschlägt mir die Sprache. gerade mal drei Jahre sind die Fenster drinnen und dann dieses Bild. Ich habe keine Ahnung was hier passiert ist, Hitze mit UV-Licht, irgend ein Lösemittel aus dem temporär benutzen Acryl. Alles kann sein. Ziemlich gefrustet lasse ich die Fenster erst mal wie sie sind, da müssen neue Scheiben rein.

Also geht es weiter mit den neu erworbenen Lautsprecher Systemen. Alles herumprobieren mit den alten Sanyo Lautsprechern war nicht zielführend. Die neuen Zweiwege DSC00159Komponenten Systeme haben einen deutlich besseren Klang und wesentlich höheren Schalldruck. Damit kann der Verstärker auf niedrigerer Leistung betrieben werden und spart Strom. Aber vorher müssen Löcher gemacht werden. Dabei fällt auf, dass das 4mm Mahagoni Furnier nicht verleimt ist. Schaun wir mal was mir da noch einfällt.

Heiopei zum Zweiten

Die trockenen Türen kommen zum Schiff. Gleich wird die Hilfe von Sandra weiter in Anspruch P1000616genommen um die Türen zu montieren. Das klappt relativ schnell. Nicht schnell klappt die Montage der Griffe, in einem Schraubenloch steckt noch eine abgebrochene Altlast. das ausbohren ist langwierig und kostet drei (stumpfe) Bohrer. Aber jetzt ist alles wie es sein soll. Hier steht noch eine blöde Arbeit an. Die Türen vom Salon zur Nasszelle sollen anders herum aufgehen, nach innen, so wie es Serie war. Diese Art der Montage wird das gesamte Vorschiff nahezu wasserdicht als Kollisionsschott abtrennen. Keine Ahnung wer und warum diese Pfosten umgedreht wurden. Denn nach innen aufgehend wird die Toilette auch fast komplett unsichtbar. Platz genug zum öffnen der Türen ist vorhanden.

Ideen sammeln

Der Schweizer Käse liegt mir noch im Magen, besser gesagt, im Faserspachtel. Täglich werden die eingeklebten Ausschnitte etwas geschliffen und dann etwas glatter verspachtelt. Alles findet in Schapps statt und ist entsprechend mit Verrenkungen 20180908_182804und lauten Flüchen verbunden. Aber es wird und trotzdem, es hemmt und kostet Zeit, viel mehr als ich erwartet habe. Zwischenzeitlich habe ich in der Achterkajüte den Schliff beendet und die erste Lackschicht aufgetragen. Natürlich die Fotos vergessen…

In einer 20180908_184048Pause sehe ich mir die Schappklappe mit dem Lautsprecher an. Das soll ja auch noch irgendwie verändert werden. Die Lautsprecher nehmen jede Menge Platz weg und dass die Kabel bei jedem Aufklappen hin und her gebogen werden ist sicher auch eher kontraproduktiv hinsichtlich der Haltbar20180908_185222keit der Verbindungen.

Die abmontierte Klappe bringt die Idee.Das nahezu nutzlose Dreieck kann zur Lautsprecherbox umfunktioniert werden. Also werden die Möglichkeiten ausgelotet und fotografiert.

Die hinterste Ecke (eigentlich vorderste Zwinkerndes Smiley) ist dabei nicht möglich, der Lautsprecher ist zu tief. So bleibt am Ende nur der vordere (eigentlich achtere Zwinkerndes Smiley) Platz. Wahrscheinlich wird die Blende durchgezogen und oben ein kleines Schlingerbord gebaut. So kann man immer noch Kleinigkeiten dort stauen. Schaun wir mal wie es werden wird.

Ein frohes und gesundes neues Jahr 2015

Der Jahreswechsel ist vorbei, ein neues Jahr liegt vor uns allen. Wir wünschen allen Lesern, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen und alle gesund bleiben.

DSC03769Heute haben wir den Salontisch abgebaut. Die Schrauben der Klavierbänder ließen sich nicht so recht herausdrehen. Ob das an der Feuchtigkeit oder der Kälte im allgemeinen liegt ist nicht klar. Nun ist die Tischplatte ab und kann zuhause überarbeitet werden.

… weiter

Heute hatten wir nicht so viel Zeit. Vorderes Salonschott und Toilettenschott (ist das gleiche Schott von verschiedenen Seiten) habe ich geschliffen und noch mal lackiert. Dazu mußte in der Toilette die Henderson Pumpe ab.

Im Salon die Polster weg, die Auflagebretter weg und mal wieder kratzen. Wann wird das zu Ende sein?

Nett, von 18:00 Uhr

Schott Salon

bis 20:00 uhr

Schott Salon 1

langsam kann man sich vorstellen wie das mal aussieht.

Die Vorstagen

Super toller blauer Himmel und stahlender Sonnenschein. Heute Morgen hat Ulli erst mal im Garten gewühlt. Irgendwann muß auch das mal sein. Aber jetzt geht es in den Hafen.

Jan, unser Nachbar, schaut sich das Boot innen an. Er ist Tischler mit einer Leidenschaft für Bootsbau und hat gleich hunderte Ideen. Interessant, er meint der Ausbau geht im Wasser immer besser als an Land. Na ja das haben wir irgendwie auch so empfunden über den langen Winter. Aber bei den Lackiertipps wurde mir schwindelig . Spachteln, schleifen, vorstreichen, schleifen, noch mal spachteln, lackieren. Nö, so wie Schleiflackmöbel in den 70ern soll der Ausbau dann doch nicht aussehen.

Stefan kommt an Bord, er hat sein Geschirr dabei, wir kurbeln ihn in den Mast. Nach fünf Minuten ist alles erledigt. Der Lazy Jack (von wegen faul) hängt auf der richtigen Seite. Die Kurbelei geht ganz gut mit den Selftailing Winschen am Mast. Mir ist dabei aufgefallen was ich noch machen wollte, der Trenner muß verdreht werden, im Moment greift nur 1/4 oder weniger in die Zähne. Wollte ich nicht eine „to do“ Liste machen?

Lazy Jack im Mast

Mal eben kurz zu Lycka an Bord, Moin sagen, ein wenig dummgeschwätzt, ein wenig beim Segel anschlagen geholfen.

Jetzt an die Vorstagen, Das Drahtfall vorne befestigt, und dann die Stagen losgedreht. Ulli nach Backbord, ich nach Steuerbord, Quieck, Quieck, Die Wippe bewegt sich, der Stemball mal wieder nicht. Auf die Brücke und weiter auseinander. Quieck, Quieck krrrch, die Wippe dreht sich im Stemball. und bleibt am Spifall hängen. Jetzt muß mit Tricks gearbeitet werden, Wippe runter und dabei mit dem Stag schlagen, beim fünften mal dreht sich das Ding und hängt frei.

Ich bin glücklich, der gesamte Kram im Topp hängt wie er soll, beruhigend. Vorstagen erst mal schmieren und festdrehen, Achterstagen schmieren und festdrehen und zufrieden in das Topp schauen.

Ulli hat Erdbeeren und die wollten wir zusammen mit den Hamburgern verdrücken. Aber Heike und Bernd wollen zum Essen ins Hotel, ich lieber nicht, von dort riechen wir die ganze Woche das Fett, irgendwie wie Frittenbude. Es soll ja lecker schmecken dort, doch ich weiß nicht wirklich. Also erst mal der Vorschlag, nach dem Essen, dann verschoben. Wir sitzen noch ein wenig unter Deck, ich schmiere noch ein wenig Spachtel in Löcher und dann geht es nach Hause.

Schott Salon gespachtelt