Ideen sammeln

Der Schweizer Käse liegt mir noch im Magen, besser gesagt, im Faserspachtel. Täglich werden die eingeklebten Ausschnitte etwas geschliffen und dann etwas glatter verspachtelt. Alles findet in Schapps statt und ist entsprechend mit Verrenkungen 20180908_182804und lauten Flüchen verbunden. Aber es wird und trotzdem, es hemmt und kostet Zeit, viel mehr als ich erwartet habe. Zwischenzeitlich habe ich in der Achterkajüte den Schliff beendet und die erste Lackschicht aufgetragen. Natürlich die Fotos vergessen…

In einer 20180908_184048Pause sehe ich mir die Schappklappe mit dem Lautsprecher an. Das soll ja auch noch irgendwie verändert werden. Die Lautsprecher nehmen jede Menge Platz weg und dass die Kabel bei jedem Aufklappen hin und her gebogen werden ist sicher auch eher kontraproduktiv hinsichtlich der Haltbar20180908_185222keit der Verbindungen.

Die abmontierte Klappe bringt die Idee.Das nahezu nutzlose Dreieck kann zur Lautsprecherbox umfunktioniert werden. Also werden die Möglichkeiten ausgelotet und fotografiert.

Die hinterste Ecke (eigentlich vorderste Zwinkerndes Smiley) ist dabei nicht möglich, der Lautsprecher ist zu tief. So bleibt am Ende nur der vordere (eigentlich achtere Zwinkerndes Smiley) Platz. Wahrscheinlich wird die Blende durchgezogen und oben ein kleines Schlingerbord gebaut. So kann man immer noch Kleinigkeiten dort stauen. Schaun wir mal wie es werden wird.

Ein frohes und gesundes neues Jahr 2015

Der Jahreswechsel ist vorbei, ein neues Jahr liegt vor uns allen. Wir wünschen allen Lesern, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen und alle gesund bleiben.

DSC03769Heute haben wir den Salontisch abgebaut. Die Schrauben der Klavierbänder ließen sich nicht so recht herausdrehen. Ob das an der Feuchtigkeit oder der Kälte im allgemeinen liegt ist nicht klar. Nun ist die Tischplatte ab und kann zuhause überarbeitet werden.

… weiter

Heute hatten wir nicht so viel Zeit. Vorderes Salonschott und Toilettenschott (ist das gleiche Schott von verschiedenen Seiten) habe ich geschliffen und noch mal lackiert. Dazu mußte in der Toilette die Henderson Pumpe ab.

Im Salon die Polster weg, die Auflagebretter weg und mal wieder kratzen. Wann wird das zu Ende sein?

Nett, von 18:00 Uhr

Schott Salon

bis 20:00 uhr

Schott Salon 1

langsam kann man sich vorstellen wie das mal aussieht.

Die Vorstagen

Super toller blauer Himmel und stahlender Sonnenschein. Heute Morgen hat Ulli erst mal im Garten gewühlt. Irgendwann muß auch das mal sein. Aber jetzt geht es in den Hafen.

Jan, unser Nachbar, schaut sich das Boot innen an. Er ist Tischler mit einer Leidenschaft für Bootsbau und hat gleich hunderte Ideen. Interessant, er meint der Ausbau geht im Wasser immer besser als an Land. Na ja das haben wir irgendwie auch so empfunden über den langen Winter. Aber bei den Lackiertipps wurde mir schwindelig . Spachteln, schleifen, vorstreichen, schleifen, noch mal spachteln, lackieren. Nö, so wie Schleiflackmöbel in den 70ern soll der Ausbau dann doch nicht aussehen.

Stefan kommt an Bord, er hat sein Geschirr dabei, wir kurbeln ihn in den Mast. Nach fünf Minuten ist alles erledigt. Der Lazy Jack (von wegen faul) hängt auf der richtigen Seite. Die Kurbelei geht ganz gut mit den Selftailing Winschen am Mast. Mir ist dabei aufgefallen was ich noch machen wollte, der Trenner muß verdreht werden, im Moment greift nur 1/4 oder weniger in die Zähne. Wollte ich nicht eine „to do“ Liste machen?

Lazy Jack im Mast

Mal eben kurz zu Lycka an Bord, Moin sagen, ein wenig dummgeschwätzt, ein wenig beim Segel anschlagen geholfen.

Jetzt an die Vorstagen, Das Drahtfall vorne befestigt, und dann die Stagen losgedreht. Ulli nach Backbord, ich nach Steuerbord, Quieck, Quieck, Die Wippe bewegt sich, der Stemball mal wieder nicht. Auf die Brücke und weiter auseinander. Quieck, Quieck krrrch, die Wippe dreht sich im Stemball. und bleibt am Spifall hängen. Jetzt muß mit Tricks gearbeitet werden, Wippe runter und dabei mit dem Stag schlagen, beim fünften mal dreht sich das Ding und hängt frei.

Ich bin glücklich, der gesamte Kram im Topp hängt wie er soll, beruhigend. Vorstagen erst mal schmieren und festdrehen, Achterstagen schmieren und festdrehen und zufrieden in das Topp schauen.

Ulli hat Erdbeeren und die wollten wir zusammen mit den Hamburgern verdrücken. Aber Heike und Bernd wollen zum Essen ins Hotel, ich lieber nicht, von dort riechen wir die ganze Woche das Fett, irgendwie wie Frittenbude. Es soll ja lecker schmecken dort, doch ich weiß nicht wirklich. Also erst mal der Vorschlag, nach dem Essen, dann verschoben. Wir sitzen noch ein wenig unter Deck, ich schmiere noch ein wenig Spachtel in Löcher und dann geht es nach Hause.

Schott Salon gespachtelt