Hilfe, wir saufen ab.

Heute wurde die Winterplane abgedeckt. Eine Schweinsarbeit die schwere LKW Plane über dem Baum zu falten. Irgendwann haben wir ein ziemlich unsauberes, zerknittertes “Paket” und es ist endlich wieder freie Sicht.

Dann noch ein wenig aufklaren unter Deck. Ulli sucht ihre “Tigertasche”, findet sie nicht. Isolierrohr einpacken, Leergut einpacken. Ich muss diese Woche noch ein/zweimal an Bord um die Schrauben aufzuklaren und startbereit zu sein.

…und dann die Eingebung noch mal kurz die Bilgepumpe laufen zu lassen…

Geschätzte 120 Liter Wasser waren da drinnen. Woher? Keiner weiß es. Die Geberdurchbrüche sind trocken, Das Ablaufventil vom Waschbecken ist trocken. Ich tippe auf die Schlauchverbindungen der Wassertanks die Kunststoffventile haben. Die Leitungen von der Pumpe zu den Zapfstellen kann es nicht sein – hier war Druck drauf und der blieb bestehen. Das Wasser war sehr klar und ohne jeden Ölfilm.

Egal wie, wir werden nicht umhin kommen einen neuen Automatikschalter und eine Ersatzpumpe zu kaufen. Altes Schiff, wenn Du ein Loch aufmachst musst du erst 10 weitere Löcher stopfen um zum Ende zu kommen.

Besuch eines alten Freundes

Unsere Winterlagerzeit in Brouwershafen bescherte uns eine ewig haltende Freundschaft. Bernd hatte in Flensburg zu tun, nachdem sein Segeltörn gen Schweden/Norwegen ins Wasser gefallen war konnten wir uns nun sehen.

Vor einer gefühlten Ewigkeit hatten wir den letzten Augenkontakt. So gab es vom 07.11 bis zum 9.11. jeden Abend eine Menge zu erzählen. Zum Abschluss wollte er natürlich unser Schiffchen im Winterlager sehen. Schaun wir mal wann der nächste Live Kontakt zustande kommt.

Wir haben uns nach der Abreise von Bernd noch mal Gerds Akamas angesehen. Sie steht hoch, trocken und windgeschützt – aber vor allem hoch auf dem Bock.

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Arbeitsdienst

Wie bei allen Vereinen, so auch bei unserem. Die Steganlage wird für mit vereinten Kräften für den Winter eingemottet.

Ich hatte mich mit Nils verabredet um die Jugendboote zu uns nach Hause zu bringen – hier stehen sie kostenlos, das spart mal eben knappe 350 Euro die der Jugendabteilung zugute kommen sollen.

Nils hatte einen Kollegen aus Polen bei sich und wir fuhren die Boote mit den Trailern zu uns. Dann begann der Spaß des Tages, aus 45er Alurohr mit diversen Verbindern bastelten wir ein Zelt über die Boote. Es wurde gezurrt, verschraubt, gemessen, verstärkt irgendwann in der Dunkelheit stand unser Gebilde, eine echte internationale Arbeit, Polen, der Ruhrpott und Hessen hatten ihre Kreativität bewiesen.

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Eingemottet

Jedes Jahr Mitte Oktober ist die Saison vorbei. So wie Wanambi sind die meisten Schiffe auf dem Trockenen. Die die noch nicht hoch und trocken stehen sind in den nächsten Wochen dran. Es wird ruhig in der Förde.

Die drei Schätzchen, 12mR Yachten, die noch vor wenigen Wochen um die EM kämpften (na ja, das weiße Boot wartet auf Restauration und kämpfte eher nicht) stehen nun vereint bei Robbe und Berking und waren darauf in die neu gebaute Halle zu kommen.

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Entmastet

Eine Woche nach dem Tag der Deutschen Einheit werden die Masten gezogen. den letzten Törn am 3. Oktober haben wir uns durch ein miese Wettervorhersage erspart.

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Heute wissen wir, leider, denn die Gewitter gingen wahrhaftig nur in der Innenförde nieder. Weiter draußen saßen unsere Freunde abends beim Grill und Klönschnack.

Jetzt sind die Masten gelegt – nichts mehr mit Segeln für dieses Jahr

Spachteln wollten wir

Der Zoster hat sich ein wenig beruhigt, ich brauche nur noch drei Schmerztabletten solange kein Stress hinzu kommt. So beschließen wir in aller Ruhe die abgeplatzte Spachtelstelle am Kiel in Angriff zu nehmen.

Weit gefehlt, Holger ist auch da und damit das Vorhaben erledigt. Wir sitzen auf seinem Motorboot klönen, trinken ein Bier und der Tag geht rum.

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So haben wir wenigstens die Gelegenheit uns das Schiff in Ruhe von oben anzusehen. Sünde, die nasskalte Witterung hat alles grün werden lassen. Nicht so schlimm, das Deck soll sowieso gemacht werden, fragt sich nur wann das auch noch.

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Nun ist er doch da

Die vier Jahreszeiten existieren noch. Kaum hatten wir gedacht es gäbe keinen Winter mehr, kaum hatte der Dauersturm mal eine Pause eingelegt wurde es kalt.

Noch am 10ten Januar saßen wir bei einer Feier draußen im Strandkorb. Nachts um halb zwei war es nicht kälter als im Herbst des letzten Jahres. Kaum zwei Wochen später, es ist schon deutlich länger hell, dann Frost, sogar mit Schnee.

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Ende für 2015

Heute war es so weit, das Auskranen der Schiffe hat begonnen. Gut, das Wetter hat es uns nicht schwer gemacht Abschied von der Segelsaison zu nehmen.

Nieselregen, früh morgens noch recht kräftiger Wind aus wechselnden Richtungen, alles eine feuchte, kalte Angelegenheit.

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Die Überraschung war das Antifouling. Wir hatten ja nach langem hadern und viel Recherche, Sigma Ecofleet 238A benutzt, das eigentlich favorisierte Jotun war auf die schnelle nicht zu bekommen. Aus verschiedensten Gründen kamen wir kaum zum Segeln in diesem Jahr, das Ergebnis spricht für sich.

Ein frohes und gesundes neues Jahr 2015

Der Jahreswechsel ist vorbei, ein neues Jahr liegt vor uns allen. Wir wünschen allen Lesern, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen und alle gesund bleiben.

DSC03769Heute haben wir den Salontisch abgebaut. Die Schrauben der Klavierbänder ließen sich nicht so recht herausdrehen. Ob das an der Feuchtigkeit oder der Kälte im allgemeinen liegt ist nicht klar. Nun ist die Tischplatte ab und kann zuhause überarbeitet werden.

Ohne Bilder

Nun ist ja wieder eine Woche vergangen, eine mit viel Regen und viel Wind. Flohmarkt beim WSF, Toiletten mit Frostschutz gefüllt und kontrolliert ob Wanambi noch steht. Ich bin froh, dass die Plane noch nicht drauf war, es war Starkwind angesagt, aber m Ende ging es doch nicht über die 8 Bft. hinaus – Glück gehabt. Für das Wochenende ist schon wieder Sturm bis 45 kn angesagt. wir werden sehen. Langsam lohnt sich die Plane nicht mehr, aber ohne Plane leiden die Steckschotten und das bisschen Holz in den Cockpits sehr. Na ja wir werden sehen ob vor Weihnachten noch das Gestell und die Plane drüber kommt.

Ansonsten ist erst mal Stillstand, ich bin mir unsicher mit der Elektrik, wenn das angefangen wird muss es vor April zu Ende sein. Wenn man nicht weiß was einen erwartet ist das schon blöd. Vielleicht fange ich mit der Verkabelung des Autopilot an und sehen dann weiter.

Das Wasser in der Motorbilge gibt mir noch Rätzel auf, entweder es kommt durch den Dreiwegehahn oder wo anders her, Einfüllstutzen vom Frischwasser wäre eine Möglichkeit oder aber, was ich nicht hoffe, vom Riser, wobei ich dort noch einen Tropfen gesehen hab.